Panikattacken Symptome, Ursachen und Behandlung

Du leidest schon seit längerem unter Panikattacken und möchtest endlich etwas dagegen tun? Doch welche Strategien und Verhaltensweisen sind wirklich erfolgreich? Ich lasse Dich mit Deinem Problem nicht allein und zeigen Dir hilfreiche Maßnahmen auf, damit die Panikattacken endlich der Vergangenheit angehören! Panikattacken was tun? Ich möchte es dir im genauen zeigen…

Angst und Panik sind aus evolutionsgeschichtlicher Sicht eine äußerst nützliche Sache. Wenn ein Mensch in eine gefährliche Situation kommt entsteht im Körper eine Stressreaktion. Hierbei werden die Botenstoffe Adrenalin und Cortisol ausgeschüttet, die dafür sorgen, dass der Kreislauf auf Hochtouren gebracht wird, die Blutgefäße verengen sich, Herzschlag und Pulsfrequenz erhöhen sich und „überflüssige“ Funktionen wie Verdauung und Immunsystem werden heruntergefahren.

So stellt der Körper sicher, dass alle Energiereserven für einen möglichen Kampf oder eine Flucht mobilisiert werden.
Und genau das passiert auch bei einer Panikattacke; das Herz beginnt zu rasen, wir schwitzen und der Puls beschleunigt sich – der Körper ist in Fluchtbereitschaft.
Bei einer Panikattacke liegt jedoch eine Fehleinschätzung der Situation durch unser Gehirn vor. Das heißt, es entsteht eine Stressreaktion, obwohl die Situation nicht bedrohlich ist.
Panikattacken treten häufig auf, nachdem man eine stressige Phase hinter sich gebracht hat. Dazu gehören z.B. Trennungen, finanzielle Notlagen, Krankheits- oder Todesfälle in der Familie, aber auch berufsbedingte Belastungen.

Über längere Zeit befindet sich der Körper in erhöhter Alarmbereitschaft und wenn man dann endlich entspannt, z.B. im Bus, im Einkaufszentrum oder auf dem Sofa bricht plötzlich die Panikattacke los.

Wie hilft gegen Panikgefühle?

Inhalt

Herzrasen, Schwindel, Muskelverspannungen, Benommenheit – eine Panikattacke kündigt sich durch viele verschiedene Symptome an. Krampfhaft versucht man sich abzulenken und sich zu beruhigen – häufig mit wenig Erfolg. Doch was hilft wirklich gegen Panikgefühle? Bei Panikattacken was tun? Im Folgenden habe ich ein paar erprobte Tipps für Dich zusammengestellt!

>>Wie du in nur 5 Minuten deine Panikattacken SOFORT und für IMMER loswirst<<

  • Spreche zunächst mit Deinem Arzt oder eine Psychotherapeuten über Deine Symptome.
  • Versuche, bei Deinen Panikattacken auf Suchtmittel wie Nikotin oder Alkohol zu verzichten. Dies gilt übrigens auch für alle weiteren Formen von Angststörungen.
  • Bei einer Panikattacke solltest Du ganz bewusst langsam und tief ein- und anschließend noch langsamer ausatmen. Dehne dabei die Atempause zwischen dem Aus- und Einatmen etwas aus und zähle langsam in Einerschritten von von Eins bis Zehn: Einatmen – Ausatmen – „Eins“. Einatmen – Ausatmen – „Zwei“ usw.
  • Versuche, eine Kleinigkeit zu essen. Denn Aufregung und Stress treiben den Energieverbrauch in die Höhe, so dass es schnell zu einer Unterzuckerung (Hypoglykämie) kommen kann. Und die so hervorgerufenen Symptome weisen häufig eine frappierende Ähnlichkeit mit jenen einer Panikattacke auf.
  • Kämpfe nicht gegen die körperlichen Symptome an – diese sind zwar unangenehm, doch ungefährlich. Sie sind lediglich Anzeichen dafür, dass Dein Körper bei starken Angstgedanken heftig, doch im Grunde richtig reagiert. Denn nicht die körperlichen Symptome sind verkehrt – die Gedanken sind es!
  • Versuche also, Deine Gedanken zu kontrollieren. Wer beispielsweise bei Herzrasen an den letzten Herzinfarkt der geliebten Tante denkt, sendet seinem Körper die falschen Signale – dieser meint nun, er befindet sich ebenfalls in Lebensgefahr und wird alles tun, um nun der vermeintlichen Todesgefahr zu begegnen – Herzrasen und starkes -klopfen ist die Folge.
  • Denke positiv. So kannst Du den Schwindel beispielsweise als unangenehm, aber ungefährlich betrachten. Auf diese Weise kannst Du Dich selbst beruhigen. Zumal die Angst bei Mensch und Tier eigentlich dazu dient, im Notfall sofort volle Energie für die Flucht oder den Kampf zur Verfügung zu haben.
  • Trat der Angstanfall in einer bestimmten Situation auf wie etwa in einer Garage oder in einem Lift, und Du hast diesen Ort anschließend fluchtartig verlassen? Dann solltest Du diese Situation in Zukunft keineswegs vermeiden. Denn bei einer zu großen Angst vor der Angst werden die ängstlichen Gefühle umso mächtiger.

Lasse die gefürchteten körperlichen Reaktionen daher ruhig aufkommen. Denn unser vegetatives Nervensystem hat es von Natur aus so eingerichtet, dass die Angstgefühle sowie die körperliche Begleitsymptome automatisch wieder zurückgehen, solange wir nur eine bestimmte Zeit in der gefürchteten Situation bleiben.

Die Ursachen, Symptome und der Verlauf bei Panikattacken

Ursachen: Was waren die Ursachen meiner Panikattacken?

Meiner Meinung nach kann man zwischen zwei Bereichen für die Ursache von Panikattacken unterscheiden. Da hätten wir die langfristigen Ursachen und die akuten Auslöser.

Was waren die langfristigen Ursachen?

Meine Panikattacken Ursachen hatten einen tieferen Hintergrund. Ich möchte offen und ehrlich sein: meine Probleme lagen vor allem im Elternhaus. Ich wurde häufig unter Druck gesetzt und gab mir selbst dafür die Schuld. So musste ich erstklassige schulische Leistungen erbringen, sollte beruflich sehr weit kommen und wurde vom Gefühl gejagt, nicht gut genug zu sein.

Heute weiß ich, dass diese Grundstimmung der Auslöser für meine Panikattacken war. Natürlich ist es von Mensch zu Mensch unterschiedlich und erst eine längere Therapie bei einem Psychologen gibt dir Einsicht in deine Ursachen. Doch widmen wir uns nun bewiesenen Ursachen, die nicht auf jeden, aber auch viele Leidensgenossen zutreffen:

Die Ursachen für Panikattacken aus medizinischer Sicht

Die Angst ist ein überaus menschliches Gefühl. Sozusagen ein Schutzmechanismus der auch Leben retten kann. Eine Emotion, die uns dabei hilft Gefahren zu erkennen.

Diese Furcht ist rein natürlich und auch begründet. Wenn du eine Panikattacke hast, dann ist Sie also begründet. Nur kann man diesen Grund nicht sofort erkennen, was die Panik schnell verschlimmert. Halte dir also immer vor Augen, dass es auch bei dir einen Grund und eine Ursache für deine Panikattacken gibt.

Vielleicht trifft einer der folgenden Punkte auf dich zu!

Welche vier erwiesenen Auslöser und Ursachen für Panikattacken solltest Du kennen?

Gibt es biologische Auslöser?

Bereits dein Vater oder deine Mutter litt unter Panikattacken? Dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass die Panikattacken Ursachen  genetisch bedingt sind.

Welche psychodynamischen Auslöser gibt es?

Hier werden Auslöser behandelt, die auf Vorkommnisse in deiner Kindheit zurückzuführen sind. Psychodynamische Auslöser können vielseitig sein. Dazu gehören Missbrauchsfälle, die Angst davor alleine zu sein, Gewaltdelikte oder Probleme in der Schule.

Und was ist mit den Auslösern durch Fremdstoffe?

Bei diesem Auslöser entstehen Panikattacken Ursachen durch die Einnahme von Medikamenten oder Drogen.

Oft ist es so, dass Antidepressiva das Risiko einer Panikattacke erhöhen. Ebenso Schilddrüsenpräparate und Suchtmittel.

Hier ein paar weitere Beispiele:

  • Antihistaminika
  • Erkältungsmittel
  • Herz-Kreislauf-Mittel
  • Schlaftabletten

Wenn du Medikamente gegen Panikattacken nimmst, dann solltest du dir zweimal überlegen, ob du auf Antidepressiva zurückgreifen möchtest!

Panikstörung durch angelerntes Verhalten?

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In der Kindheit ist es durchaus möglich, dass deine Gedanken aber auch deine Verhaltensmuster falsch konditioniert wurden. Auch dies kann eine Ursache für die Entstehung von Panikattacken sein. Hilfe sollte hier bewusst gesucht werden.

Die substanzinduzierte Angststörung – was solltest Du hierzu wissen?

Zusätzlich möchte ich einen wichtigen Punkt anbringen. Die Angstzustände, die durch Substanzen ausgelöst werden können. Das konnten wissenschaftliche Beweise vorlegen.

So ist es erwiesen, dass durch Substanzen wie Nikotin, Drogen, Koffein und Alkohol Panikattacken entstehen können. Sicherlich wurde dieser Punkt bereits aufgeführt. Dennoch verdient er meiner Meinung nach mehr Aufmerksamkeit…

Aufputschende Drogen sorgen dafür, dass unser Kreislauf angeregt wird. Dadurch kann ein Blutzuckerabfall entstehen. Die Folge wäre eine Panikattacke. Wenn du davon übermäßig viel konsumiert, dann könnte das eine Ursache für deine Panikattacken sein!

Sehr gefährlich sind Drogen wie Amphetamine, LSD und Kokain. Ich selber habe davon nie Gebrauch gemacht. Trotzdem weiß ich, dass bei Betroffenen diese Drogen erst Panikattacken auslösten.

Warum?

Diese Drogen entfalten ihre Wirkung direkt am sogenannten „mediobasalen Schläfenlappen“ im limbischen System unseres Gehirns. Und genau dieser Bereich ist für Erregungszustände, Angstzustände aber auch emotionale Veränderungen abnormen Ausmaßes zuständig. Also wenn unser Körper uns vor einer abnormalen Gefahr warnen muss. Und durch diese Stoffe wird diese Gehirnregion manipuliert. Somit könnte jeder durch Konsum derartiger Drogen an Panikattacken erkranken.

Welche psychologische Ursachen stecken hinter den Panikattacken?

Hier eine Liste der psychologischen Ursachen, die Panikattacken auslösen können:

  • Eine vorangehende Depression
  • Eine Agoraphobie oder Klaustrophobie
  • Zwangsstörungen

Akute Ursachen einer Panikattacke?

Akute Ursachen beschreiben eine spezifische Situation, durch die es zu einer Panikattacke kommt.

Beispielsweise:

Du leidest unter einer sozialen Phobie, bist gerade beim einkaufen und stehst in einer langen Warteschlange. Du bist viel unter Menschen und eine Panik wird ausgelöst. Die langfriste Ursache liegt dann in deiner sozialen Phobie und die akute wird durch die vielen Menschen ausgelöst. Wenn du das erkennst, kannst du den Auslöser idedifizieren. Mir hat es enorm geholfen! Bedenke, erst wenn du weißt was Panikattacken sind, kannst due sie besiegen!

Welche akuten Ursachen gibt es?

Die akuten Ursachen sind mindestens genauso vielfältig, wie die Menschen individuell sind. Oft kommt die Panikattacke durch folgende Situationen zustande:

Körperliche Erkrankungen:

  • Vitaminmangel
  • Kalziumsmangel
  • Schlechte Blutzuckerwerte
  • Virusinfektion
  • Hormonumstellungen

Welche psychischen Erkrankungen können Auslöser sein?

Psychosen, Depressionen oder Zwangsstörungen!

Stresssituationen:

  • Entlassung
  • Todesfall
  • Konfrontation mit einer schweren Krankheit (beispielsweise Krebs)
  • Finanzielle Probleme

Grundlegend könnte man die akuten Ursachen auch als Auslöser bezeichnen

Symptome: Was sind die Symptome von Panikattacken

Was sind typische Symptome bei Panikattacken?

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Symptome bei Panikattacken können sich auf verschiedenen Ebenen äußern. So können sowohl physische als auch psychische Reaktionen auftreten. Hier will ich Dir einen Überblick über die wichtigsten Symptome geben:

Symptome

Beschreibung

Tipps

Schnellere Atmung, Herzrasen

Der Blutdruck steigt, das Herz schlägt unregelmäßig

Betont ruhiges und tiefes Ein- und Ausatmen

Übelkeit, Schwindelanfälle

Alles dreht sich, Kloß im Hals, man hat das Gefühl, sich gleich zu übergeben

Setze Dich am besten irgendwo hin, atme bewusst tief in den Bauch hinein, trinke etwas Erfrischendes

Mundtrockenheit, Atemnot

Auf einmal hat man sehr viel Durst, der Mund scheint wie ausgedörrt

Auch hier hilft, etwas Erfrischendes zu trinken (am besten ein Glas kaltes Wasser)

Erstickungsgefühle

Plötzlich erscheint alles ganz eng, man hat das Gefühl, keine Luft mehr zu bekommen

Fenster aufmachen und die kalte, klare Luft tief ein und ausatmen. Auch Bewegung an der frischen Luft ist häufig sehr hilfreich

Unsicherheits-, Benommenheitsgefühle

Alles erscheint plötzlich ganz weit weg zu sein, man meint, das ganze Geschehen ringsum hinter einer gläsernen Wand zu beobachten

Meditation, Atemübungen, autogenes Training, beruhigende Gedanken

Angst vor einem Kontrollverlust, Todesängste

Gedanken wie: „Ich werde sterben“, „Ich werde gleich ohnmächtig werden“ u.Ä.

Sage Dir immer wieder, dass dies nur körperliche Reaktionen sind, die völlig harmlos sind und Dir nichts anhaben können! Denn Du bist gesund und stark!

Meiden oder fluchtartiges Verlassen von bestimmten Situationen

Gedanken wie „Ich halte es hier nicht mehr aus“, „Wenn ich zu Hause bleibe, kann mir nichts passieren“, immer stärkerer sozialer Rückzug

Leider hilft diese „Strategie“ nicht wirklich, denn Du wirst immer isolierter und Dich immer einsamer fühlen. Hier hilft es, sich jemandem anzuvertrauen – ob einer Person aus dem Freundes- oder Familienkreis oder einem Psychotherapeuten.

H2: Angst vor der Angst – was tun?

Wie macht sich eine Panikstörung also bemerkbar? Zunächst möchte ich auf die rein körperlichen Angstsymptome eingehen, die in diesem Zusammenhang typisch sind:

  • Herzrasen
  • Schwindelanfälle
  • Schweißausbrüche
  • Atemnot
  • Übelkeit
  • verschwommenes Sehen
  • Kopfdruck
  • Druckgefühl in der Brust

Die Symptome können bei jedem Betroffenen unterschiedlich sein und vrschieden stark ausfallen. Dazu gehören zudem:
-Hitzewallungen oder Kälteschauer
-Zittern
-Mundtrockenheit
-Seh- und/oder Gehörverlust
-erhöhte Sensibilität/Sinneswahrnehmung
-Enge in Brust und/oder Hals, Schluckbeschwerden
-erschwerte Atmung, Erstickungsgefühl
-Übelkeit, Magenkrämpfe/-schmerzen, Brechreiz
-Derealisation und/oder Depersonalisation
-Schweißausbrüche
-Todesangst
Häufig denken Betroffene, sie hätten einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall. Darauf folgt dann die panische Angst zu sterben, wodurch sich die Stressreaktion noch verstärkt und letztendlich die Symptome auch weiter verschlimmert. So steigern sich die psychischen und körperlichen Symptome der Angstspirale immer weiter gegenseitig, bis die betroffene Person in Ohnmacht fällt, oder die Panikattacke von selbst wieder abebbt.
Dies passiert nach spätestens 30 Minuten, was auch damit zusammenhängt, dass die Energiereserven des Körpers dann zuneige gehen.
Häufig gehen die Betroffenen danach in eine Notaufnahme oder zum Arzt. Dies ist auch richtig, zumindest beim ersten Mal sollte man Gefäß- ud Herzkrankheiten, neurologische Erkrankungen, epileptische Anfälle und Asthma ausschließen lassen.

Doch mit diesen physischen Reaktionen ist es leider nicht getan. Denn dazu kommen noch Gefühle wie Ausgeliefert sein, Ohnmacht und Kontrollverlust. Auch eine unmittelbare Todesangst ist leider sehr häufig.

Begleitet wird dies von Gedanken wie: „Das ist das Ende!“, „Habe ich einen Herzinfarkt?“, „Ich werde mich blamieren!“, „Ich werde verrückt!“. Auch ich habe diese Gedanken erlebt, immer und immer wieder. Und dann versucht, die Situationen, in denen die Panikattacken mich überfallen haben, zu meiden – oft fluchtartig.

Wenn ich nicht weg konnte, habe ich versucht, die Angst zu unterdrücken. Mit dem Resultat, dass sie nur noch stärker wiederkam. Auch Beruhigungsmittel habe ich das ein oder andere Mal geschluckt. Andere trinken Alkohol oder konsumieren sogar Drogen, um die Panikanfälle zu lindern.

Was sind die Anzeichen für eine Angststörung?

All diese Angstattacken Symptome sind deutliche Anzeichen dafür, dass Du unter einer Angststörung leidest! Das Krankheitsbild wird leider erst nach einiger Zeit festgestellt. Denn bei vielen steht nicht das subjektive Angstgefühl im Vordergrund, sondern die körperlichen Symptome!

So war es auch bei mir. Denn eine Angststörung betrifft ja nicht nur das seelische Erleben. Vielmehr ist auch der Körper stets mit involviert. Ich habe den Arzt eigentlich nur aufgrund meiner körperlichen Beschwerden aufgesucht – dass ich unter einer Angststörung leiden könnte, kam mir erst gar nicht in den Sinn.

Daher war ich überrascht, als mir der Arzt sagte, dass ich nicht etwa unter einer Herzerkrankung litt – sondern, dass alle Anzeichen auf eine Angststörung hindeuteten! Beobachte Deine Reaktionen – sowohl gefühlsmäßig als auch physisch und im Verhaltensbereich – daher genau.

Generalisierte Angststörung: Welche körperlichen Symptome gibt es?

Bei einer generalisierten Angststörung sehen die körperlichen Symptome etwas anders aus. Denn diese allgemeine Angst macht sich nicht etwa panikartig bemerkbar – vielmehr geschieht dies eher schleichend.

So wirst Du zunächst ein etwas mulmiges Gefühl verspüren, begleitet von einer inneren Anspannung und einer wachsender Unruhe. Der Druck in der Magengegend wächst und wächst, so lange, bis Du Dich wie gelähmt fühlst.

Gleichzeitig rasen Deine Gedanken wahllos hin und her, überlagern sich, schaukeln sich auf. Und es erscheint undenkbar, in dieser Situation ihnen Einhalt zu gebieten.

Solche angsterfüllten Zustände wird wohl jeder in belastenden Situationen oder in bestimmten Lebensphasen kennenlernen. Entscheidend ist jedoch, ob dieses Angstgefühl über längere Zeit bestehen bleibt! Ist dies der Fall, wird es sich mit großer Wahrscheinlichkeit um eine generalisierte Angst handeln, die Ausdruck einer ernsten Angststörung ist.

Welche Ursachen stecken hinter den Panikattacken?

Welche Ursachen stecken hinter diesen Symptomen? Hier möchte ich Dir einige Beispiele geben:

Symptome

Mögliche Ursachen

Schwindelgefühle, Benommenheit

Niedriger Blutzucker, niedriger Blutdruck

Starke Angst bis Todesangst

Körperliche Erkrankungen wie Leberkrankheiten, Störungen im Kalzium-Haushalt oder auch eine Virusinfektion

Starke Angstgefühle bis Todesängste

Die Einnahme oder das Absetzen von bestimmten Medikamenten wie Antidepressiva, Erkältungsmittel, Schlaftabletten, Antihistaminika, Beruhigungsmittel, Herz-Kreislauf-Mittel oder Drogen (Halluzinogene, Kokain)

Vielleicht ist Dir zudem aufgefallen, dass Du bei einer Panikattacke besonders intensiv auf sämtliche Reize reagierst. Die Ursache hierfür liegt darin, dass Du Dich in einer Stresssituation befindest, in der es scheinbar keinen Ausweg gibt. Dies kann eine Trennung, ein Todesfall in Deinem Umkreis oder eine schwere chronische Erkrankung sowie eine finanzielle Notlage sein.

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Durch die angeborene erhöhte Angstbereitschaft und das hyperaktive Nervensystem wirst Du auf sämtliche Reize besonders stark reagieren. Und Dich gleichzeitig sehr viel langsamer an neue gewöhnen.

Welche weiteren Symptome Angst und Panikattacken solltest Du kennen?

Weitere Symptome bei Angst und Panikattacken sind, wie bereits erwähnt, das Meiden von bestimmten Situationen und die Angst, sich zu blamieren. Denn viele Betroffene verlangen von sich selbst, dass alles perfekt sein muss. Dies geht häufig einher mit einem sehr hohen Verantwortungsbewusstsein – ich kann davon ein Lied singen.
Es fällt daher sehr schwer, Grenzen zu setzen und den Ärger auszudrücken. Und dies wiederum führt zu Symptomen wie eben (Todes-) Ängsten und bedrohlichen Gedanken. Weil man nie gelernt hat, mit unguten Gefühlen umzugehen.
Symptome wie Angstgefühle können aber auch in Verbindung mit Psychosen, Zwangsstörungen und Depressionen stehen. Jedes Krankheitsbild ist anders und daher lässt sich nicht pauschal sagen, welche Ursache einer Angststörung zugrunde liegt. Daher gilt es, ganz genau hinzusehen und so viele Hintergründe wie möglich zu beleuchten.

All das kann natürlich einige Zeit dauern – zumindest war das bei mir der Fall. Gib daher bitte nicht gleich auf, sondern halte durch – auch wenn der Weg mitunter sehr hart und steinig erscheint!

Wie hängen Ursachen und Symptome zusammen?

Je nach Ursache können verschiedene Symptome auftreten. So führt die Einnahme von bestimmten Medikamente oder das plötzliche Absetzen zu starken Angstgefühlen – bis hin zur Todesangst.

Auch manche Erkrankungen wie Leberkrankheiten oder ein Mangel an Vitamin B1 kann zu körperlichen Symptomen wie Herzrasen, Mundtrockenheit oder Ohnmachtsgefühlen führen. In den Wechseljahren kommt es übrigens ebenfalls häufig vor, dass diese körperlichen Symptome auftreten!

Stresssituationen sind ebenfalls sehr häufig ausschlaggebend für bestimmte Panikattacken Symptome. So ist es nicht selten, dass panische Gedanken auftauchen, dass sich eine Gedanken-Spirale in Gang setzt, die nicht mehr zu stoppen ist. Auslöser dafür waren meist belastende Ereignisse in der jüngeren oder weiter zurückliegenden Vergangenheit.

All dies kann sich ansammeln im Laufe der Zeit. Bei mir war es so, dass viele verschiedene belastende Ereignisse zusammen kamen. Jedes für sich wog nicht schwer, doch gemeinsam führten sie dazu, dass sich ganz allmählich eine Angststörung entwickelte.

Und so waren Gedanken wie „Ich glaube, ich werde sterben.“, „Ich habe gerade einen Herzinfarkt.“ oder „Werde ich ohnmächtig?“ schon bald nicht mehr aus meinem Leben wegzudenken. Dies führte dazu, dass ich bestimmte Situationen ganz einfach zu vermeiden suchte und irgendwann kaum noch aus dem Haus ging.

Bis ich schließlich sozial total isoliert war – und umso einsamer. Auch dies sind leider typische Panikattacken Symptome, hinter denen viele verschiedene Ursachen stecken können. Auch das Einnehmen von Drogen oder Beruhigungsmitteln oder Alkoholsucht sind in diesem Zusammenhang leider nicht selten.

Die Ursache der Panik ist nicht das Symptom

Ursachen und Symptome hängen zwar eng zusammen, sind jedoch zwei verschiedene Dinge!! Dies ist nicht immer leicht zu erkennen, da sie sich eben bedingen. Doch bei dem Symptom handelt es sich um eine Reaktion des Körpers oder des Geistes.

Eine Reaktion auf eine bestimmte Ursache wie beispielsweise eine Stresssituation oder ein innerer oder äußerer Konflikt. Dies ist ähnlich wie bei einer „klassischen“ Erkrankung wie beispielsweise einer Erkältung: Das Abwehrsystem ist geschwächt, Du fängst Dir einen Virus ein und diese Ursache sorgt für Symptome wie Husten, Heiserkeit oder Schnupfen und Fieber.

Hinter jedem Symptom steckt also eine Ursache – auch bei einer Angststörung. Nehme daher sämtliche Anzeichen ernst und beobachte sie genau: In welcher Situation treten sie auf? Sind sie schon länger vorhanden? Und wie reagierst Du auf sie?

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Findet der Arzt keine organischen Ursachen stellt er die Diagnose Panikattacke und empfiehlt, die weiteren Schritte mit dem Hausarzt oder auch einem Psychologen zu klären.
Das große Problem bei Panikattacken ist, dass viele Betroffene die Ursache für den Anfall in der Situation oder dem Ort suchen, an dem die Attacke aufgetreten ist. Sie versuchen dann, entsprechende Situationen und Orte zu meiden, um nie wieder eine Panikattacke zu erleiden.

Dies verschlimmert den Teufelskreis jedoch, denn so entsteht eine Erwartungsangst. Allein die Vorstellung, wieder an den Ort zurückzugehen bringt die Angst vor der Panikattacke und den damit verbundenen körperlichen Symptomen zurück. Dabei wird wiederum Adrenalin ausgeschüttet, das Herz rast wieder und durch die gesteigerte Angst, dass dies nun wieder eine Panikattacke ist, verstärken sich die Symptome und es entsteht eine neue Panikattacke.
Die gute Nachricht ist, dass Angststörungen therapierbar sind. ob man dies alleine schafft oder mit Hilfe eines Therapeuten ist jedem selbst überlassen.
Das allerwichtigste ist, dass man sich bewusst macht, dass man nicht wirklich in Gefahr ist, sondern dass der Körper die Situation fehlinterpretiert.
Beginnt also das Herz zu rasen, kann es schon helfen sich selbst immer wieder zu sagen „Das ist kein Herzinfarkt, sondern Panik. Es ist nicht bedrohlich, es geht vorbei. Ich habe es auch beim letzen Mal überstanden.“ Hilfreich kann auch sein, sich auf seine Atmung zu konzentrieren. Dabei kann man ruhig die Hand auf den Unterbauch legen und sich bildlich vorstellen, wie die Luft durch die Luftröhre in die Lungen fließt und schließlich durch den Mund wieder raus. Wichtig ist, sich zu beruhigen, um die Situation zu entschärfen und nicht in die Angstspirale zu verfallen.

Eine Konfrontationstherapie kann helfen, bestimmte Orte und Situationen mit Panikattacken zu assoziieren und diese so herbeizuführen.
Wenn man erstmal einen Anfall so abgewendet hat, ist es leichter jede weitere zu vermeiden.

Und was ist das Fazit so weit?

Unter Panikattacken zu leiden, ist sehr, sehr hart – ich habe es selbst erlebt. Lange Jahre litt ich unter starken Angstanfällen, bei denen es zu klassischen Reaktionen wie Herzrasen, Atemnot, Ohnmachts- und Benommenheitsgefühlen und Hitzewallungen kam.

Dazu noch die Gedanken wie: „Ich halte es nicht mehr aus“, „Ich werde gleich sterben“ oder „Ich glaube, ich habe einen Herzinfarkt“. Alles erscheint so schrecklich unwirklich und weit weg, wie hinter einer Glaswand. Und diese schreckliche Panik, die sich immer mehr aufbaut und niemals abebben will.

Ich habe typische Reaktionen gezeigt wie diese und jene Situation zu meiden oder einen bestimmten Ort fluchtartig zu verlassen. Dies hat jedoch nicht wirklich geholfen. Denn durch diesen Rückzug fühlt man sich nur noch isolierter und sehr, sehr einsam.

Vielmehr ist es ganz wichtig, die Ursachen hinter den Panikattacken Symptomen zu sehen: Was steckt dahinter? Ist es eine Konfliktsituation, eine kürzlich erfolgte Trennung, ein plötzlicher Todesfall in der Umgebung? Auch manche Erkrankungen oder die Einnahme beziehungsweise das Absetzen von Medikamenten können dafür verantwortlich sein.

Dabei gilt es jedoch, sehr genau hinzusehen. Denn jeder Betroffene bringt eben seine eigene Krankheitsgeschichte mit und daher gibt es leider auch kein Patentrezept, das bei allen und jedem wirkt.

Dies kann mitunter einige Zeit lang dauern – von der Zeit, die man braucht, bis man sich seine Angststörung eingesteht, ganz zu schweigen. Ich habe jahrelang mein Problem und meine Empfindungen negiert und abgetan. Und damit alles nur noch schlimmer gemacht. Nimm daher Deine Symptome ernst – sofern sie immer und immer wieder auftauchen und von einer starken Intensität sind.

Sprich mit Deinem Arzt darüber, vertraue Dich jemandem aus Deiner näheren Umgebung an und zögere auch nicht, einen Psychotherapeuten aufzusuchen. Denn gemeinsam mit ihm kannst Du die Ursachen für Deine Panikattacken ausfindig machen, sie identifizieren und näher beleuchten.

Das dauert, wie gesagt, einige Zeit. Doch bitte gib nicht gleich auf, wenn die Panikattacken Symptome nicht von heute auf morgen verschwinden. Der Weg ist steinig und hart auf dem Weg zur Heilung und es kann den ein oder anderen Rückschlag geben. Doch es lohnt sich und am Ende wirst Du Dich wunderbar befreit und so stark fühlen. Glaube mir, denn ich habe das alles ebenfalls durchgemacht!

Welche Symptome von Panikattacken solltest Du noch kennen?

Nehmen wir folgendes Beispiel: du hattest Eltern, die oft sehr über ängstlich reagiert haben und beispielsweise ist deine Mutter sehr oft bei Kleinigkeiten zum Arzt gegangen. Dieses Verhalten hast du unterbewusst adaptiert. Wegen diesen tieferliegenden Ursachen kommt es bei dir (unwissentlich) zu einer Panikattacke und die ersten Symptome machen sich bemerkbar. Beispielsweise wird dein Kreislauf instabil, du beginnst zu schwitzen und am Körper zu zittern.

Diese Panikattacken Symptome verursachen eine gefährliche Wechselwirkung. Einen Teufelskreis, den du als Ursache für die Intensität bzw. intensivierung deiner Panikattacken unbedingt deuten musst. Denn dein Körper reagiert in Wechselwirkung zu deinem Kopf. Mit einem Schlag kommen Gedanken wie “oh mein Gott, was passiert gerade mit mir? Mein Körper befindet sich in einer großen Gefahr“.

Durch diese Wechselwirkung verschärft sich deine Panikattacke. Deswegen ist es wichtig, dass du die Ursachen von diesem Teufelskreis erkennst!

Was kann ich tun?

Wenn die ersten Symptome kommen ist das wichtigste die Stabilisierung deiner Atmung! Atme ganz tief ein und ganz tief aus. Versuche deinen Kopf freizumachen und dich mit aller Kraft auf einen einzigen Gedanken zu konzentrieren. Lass keinen anderen Gedanken in deinen Kopf! Das erfordert Training. Aber es wird dir helfen, deine Symptome abklingen zu lassen.

 Wie kannst Du die Ursachen erkennen?

Wenn du gesund werden möchtest ist es wichtig, dass du dir deiner Ursachen für Panikattacken bewusst wirst. Mir hat es unglaublich geholfen intuitive und subjektive Gründe gleichermaßen wie medizinische Fakten zu berücksichtigen. Ich habe in meiner Vergangenheit geforscht. Ich habe mit vielen Psychologen gesprochen. Ich habe Medikamente genommen und habe mich am Ende auf nur eine Sache konzentriert. Auf den Auslöser und die Ursache meiner Panikattacken.

Von Panikanfällen sind nicht nur hierzulande immer mehr Menschen betroffen. Doch was sind eigentlich die Ursachen für diese scheinbar so plötzlich auftretenden Angstattacken? Und welchen Verlauf nimmt diese Störung?

Zusammengefasst:

Die Ursachen

Die Symptome

Der Verlauf

Stresssituation: Man befindet sich in einer Konfliktsituation, für welche es scheinbar keine Lösung gibt.

Oder es besteht aufgrund einer Trennung, eines Todesfalls, einer Entlassung oder schweren Erkrankung eine Krise.

Körperlicher Bereich: steigender Blutdruck, schnellere Atmung, Kribbeln in den Beinen;

Schwindel, Übelkeit, „Kloß im Hals“, eventuell Durchfall und Harndrang;

Herzrasen, Zittern, Atemnot, Erstickungsgefühle, Enge in der Brust, Hitzewallungen, Kälteschauer, Taubheitsgefühle

1. Ungewohnte körperliche Zustände (Herzrasen, Schwindel, etc) treten auf, die als lebensgefährlich bewertet werden.

Hierauf wird nun mit Panik reagiert. Meist tritt dies in Situationen auf, welche als ausweglos und nicht kontrollierbar bewertet werden.

Persönlichkeitsmerkmale: Häufig sind die Betroffenen Perfektionisten, die sich für alles und jeden verantwortlich fühlen. Zudem können sie Ärger nur schlecht ausdrücken und auch das Grenzen setzen fällt ihnen schwer.

Gefühlsmäßiger Bereich: Unsicherheits-, Ohnmachtsgefühle, das Gefühl, nicht richtig anwesend zu sein, Angst vor einem Kontrollverlust, Todesangst

2. Aufgrund dieser ungewohnten Reaktionen herrscht eine tiefe Verunsicherung.

Um dies nie mehr erleben zu müssen, setzt nun die Vermeidungsstrategie ein.

Mithilfe von bestimmten Mitteln wie Beruhigungstabletten oder Alkohol soll zudem der gewohnte Tagesablauf aufrecht erhalten werden.

Körperliche Erkrankungen: Schilddrüsenfehlfunktion, Lebererkrankungen, Störungen im Kalziumhaushalt oder niedriger Blutzucker sowie Mangel an Vitamin B1;

Hormonumstellungen während der Wechseljahre

Gedanklicher Bereich: Nachlassen der Konzentrationsfähigkeit, starke Ängste vor einer Herzattacke o.Ä.

3. Die Meidung greift immer weiter um sich und geht häufig einher mit einer zunehmenden sozialen Isolierung.

Psychische Erkrankungen:

Angstgefühle können häufig in Verbindung mit Depressionen, Zwangsstörungen und Psychosen stehen.

Im Verhaltensbereich: Meiden bestimmter Situationen, fluchtartiges Verlassen, Einnehmen von Beruhigungs- oder Suchtmitteln

4. Die Betroffenen glauben, an einer ernsten Erkrankung, Geisteskrankheit, Hirntumor oder Epilepsie zu leiden.

Medikamente:

Einige Medikamente können während der Einnahme beziehungsweise nach dem Absetzen Angstgedanken hervorrufen:

Schilddrüsenpräparate, Antidepressiva, Schlaftabletten, Herz-Kreislauf-Mittel, Beruhigungsmittel, Drogen wie Halluzinogene oder Kokain.

Bedenke, das wir ein ausführliches Coaching anbieten. Dieses erreichst du über den unteren Link. Hier zeigen wir dir, was du gegen Panikattacken tun kannst.

Schlafstörungen und Panikattacken – was tun?

Was lässt sich bei Schlafstörungen und Panikattacken unternehmen? Im Folgenden habe ich ein paar wertvolle und erprobte Tipps für Dich:

  • autogenes Training
  • (Achtsamkeits-)meditation
  • Aufsuchen eines Hausarztes, der gegebenenfalls geeignete Medikamente verschreibt
  • Aufsuchen eines Psychologen
  • versuchen, die Gedankenspirale rechtzeitig zu stoppen

>>Wie du in nur 5 Minuten deine Panikattacken SOFORT und für IMMER loswirst<<

Helfen auch Panikattacken Medikamente?

Medikamente gehören bei einer Therapie von Angststörungen häufig dazu. Doch helfen diese wirklich? Keinesfalls solltest Du diese medizinischen Hilfsmittel dauerhaft benutzen und diese einnehmen, um nichts mehr wahrnehmen zu müssen.
Wichtig ist es nämlich, einen klaren Kopf zu bewahren, um weiter an Deinem Verhalten arbeiten und die Panikattacken letzten Endes besiegen zu können.
Zudem solltest Du niemals Medikamente einnehmen, ohne dies mit Deinem Arzt vorher abzusprechen. Arbeite zudem mit diesem einen Plan aus, wie lange diese Präparate eingenommen werden sollten!

Weiterhin solltest du darauf achten, dass du bei Panikattacken mit Ruhe arbeitest. Es ist wichtig, dass du möglichst kontrolliert an die gesamte Problematik herangehst und versuchst Lösungen zu finden, die transparent sind und nach Möglichkeit auch gut funktionieren. Diese Internetseite wird dir Praxisbeispiele geben, anhand derer du für dich Panikattacken ganz ohne Medikamente lösen kannst.

  • Beruhigungsmittel: Bei Panikanfällen werden häufig Beruhigungsmittel, auch Benzodiazepine genannt, verschrieben, wie beispielsweise Xanax. Diese werden vor der eigentlichen Panikattacke eingenommen.
  • Antidepressiva: Diese Mittel gehören zu der Gruppe der Selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI). Bekannt ist beispielsweise Seroxat, das täglich eingenommen wird und genau wie ähnliche Präparate den Stoffwechsel des Gehirns über längere Zeit hinweg beeinflusst.

Homöopathie bei Panikattacken

Auch homöopathische Mittel können bei Panikattacken eingesetzt werden. Im Folgenden wollen wir Dir einige dieser Arzneien und deren Anwendungsbereiche genauer vorstellen:

Aconitum:

  • extreme Angst bis Todesangst
  • trockener Mund
  • schneller, harter Puls
  • große Unruhe

Empfohlene Dosierung von Aconitum: Tabletten D6

Argentum nitricum:

  • starke Angst bis Todesangst
  • Unruhe
  • Schwindel, Zittern
  • Magen-Darmbeschwerden wie Durchfall oder Krämpfe

Wenn du auf den unteren Link klickst, dann erfährst du, was du gegen Panikattacken tun kannst. Hier bekommst du ein ausführliches Coaching-Video.

Empfohlene Dosierung von Argentum nitricum: Tropfen D6

Opium:

  • Schlaflosigkeit
  • Zittern
  • Depression
  • Reflexlosigkeit
  • heißes, rotes oder schweißbedecktes Gesicht
  • Zuckungen der Muskeln an Beinen und Armen
  • kein Schmerzempfinden mehr
  • fast besinnungslos vor Angst und Schreck

Empfohlene Dosierung von Opium: Tabletten D6

Ignatia:

  • hysterisches Verhalten (abwechselndes Lachen und Weinen)
  • erhöhte Erregbarkeit
  • launenhaft
  • reizbare Schwäche

Empfohlene Dosierung von Ignatia: Tabletten D6

Coffea:

  • lebhaft erregter Körper und Geist
  • Schlaflosigkeit
  • schneller Puls
  • Herzklopfen
  • Schweiß

Überempfindlichkeit gegen Sinneseindrücke und Schmerz

Beachte jedoch, dass bei länger anhaltenden und schweren Beschwerden eine homöopathische Selbstbehandlung nicht mehr angebracht ist! Vielmehr solltest Du in diesem Fall unbedingt mit Deinem Arzt sprechen und gemeinsam mit ihm die weitere Vorangehensweise planen!

Was tun bei einer starken Panikattacke?

Häufig kann schon Bewegung bei einer starken Panikattacke helfen. Auch ein Spiel oder eine App, wo man sich konzentrieren muss, kann den Anfall zumindest mildern.
Versuche zudem, die Angst zuzulassen – so schwer dies mitunter auch sein mag. Mache Dir bewusst, dass die Panik nicht lebensbedrohlich ist und dass sie schon bald wieder nachlassen und aufhören wird. Wenn du bei Panikattacken was tun willst, dann beginne immer im Kopf!
Indem du auf den unteren Link klickst, erfährst du, was du gegen Panikattacken tun kannst. Vollkommen kostenlos!

Häufig hilft es auch, sich geistig einen Platz vorzustellen, der einem Halt gibt – den sogenannten „Wohlfühlort“. Auf diese Weise kannst Du ebenfalls viel Kraft und Stärke gewinnen.
Wichtig ist, sich nicht von der Angst kontrollieren zu lassen. Trete ihr daher mit „hochgekrempelten Ärmeln“ entgegen, schreie sie an oder rede ganz rational mit ihr – das hilft ebenfalls!

Was tun, wenn man alleine ist?

Besonders, wenn man alleine ist, können Panikattacken umso bedrohlicher wirken. Doch was kann man in diesem Fall tun?
Mache Dir bewusst, dass die Angst selbst Dir nichts tut – und auch all das, was die Angst in Dir auslöst! Auf diese Weise können die Anfälle nach und nach ihren Schrecken verlieren. Versuche zudem, langsam und tief ein- und auszuatmen – auf diese Weise beruhigen sich Körper und Geist in der Regel wieder.

Panikattacken sind vielmehr ein Zeichen dafür, dass Du Dich an einem Punkt befindest, an welchem es nicht mehr weitergeht. Oder dass Du Dich in einer Situation befindest, mit der Du nicht mehr alleine fertig werden kannst.
Das Aufsuchen eines Psychologen kann dabei sehr viel bewirken. Auch autogenes Training oder verschiedene Entspannungspraktiken können hierbei Abhilfe schaffen.

Tu es ohne Zwang, ohne Leistungsdruck, nicht Zielorientiert. Ich weiß, gerade das ist in einer solchen Situation besonders schwer, denn du willst ja, daß es aufhört.
Doch sicher ist, zwar kommt irgendwann diese erste, diese schreckliche, erschreckende Attacke, doch vorausgegangen sind viele Jahre des unbewußten Vorbereiten dieses Augenblicks. Was auch immer dies gewesen sein mag, es ist deins, es ist immer sehr persönlich und darum gibt es auch leider kein allgemeingültiges Rezept. Denn du bist einzigartig, und so ist es auch deine Angst.
Sei stark, ich versichere dir daß du wachsen wirst an dieser Sache. Es kann dauern, es kann weh tun und du wirst durch so manches dunkle Tal gehen, doch es wird der Tag kommen an dem du glücklich sein wirst dies alles erlebt zu haben, denn du hast dich selbst gefunden.

Und falls es dich interessiert, oder andere mich für anmaßend halten mögen:
Ich habe selbst vor mittlerweile fünfundzwanzig Jahren diese erste Panikattacke gehabt und bin durch die Hölle gegangen, tausend Ärzte verschlissen um irgendwann eine Selbsthilfegruppe (Ich weiß wie schlimm dieses Wort klingt) zu gründen, viele habe ich kennengelernt und eines einte uns und gab uns Kraft:

>>Wie du in nur 5 Minuten deine Panikattacken SOFORT und für IMMER loswirst<<

Kann jeder Panikattacken besiegen?

Panikattacken sind vielmehr ein Zeichen dafür, dass Du Dich an einem Punkt befindest, an welchem es nicht mehr weitergeht. Oder dass Du Dich in einer Situation befindest, mit der Du nicht mehr alleine fertig werden kannst.
Das Aufsuchen eines Psychologen kann dabei sehr viel bewirken. Auch autogenes Training oder verschiedene Entspannungspraktiken können hierbei Abhilfe schaffen.
Tu all dies jedoch ohne Leistungsdruck und ohne Zwang – auch wenn dies zunächst etwas schwer sein mag. Setzt Du Dich wirklich und ehrlich mit Deiner Angst auseinander, wirst Du an dieser Sache wachsen, so dass Du gestärkt aus ihr hervorgehen kannst.

Jeder kann Panikattacken besiegen – auch Betroffene, die jahrelang an dieser Angststörung leiden. Du bist nicht alleine – scheue Dich daher nicht, Kontakt zu anderen aufzunehmen und zweifle niemals an Deiner Stärke, die Panikattacken besiegen zu können!