Hilfe bei Panikattacken

Du leidest unter Panikattacken – und das schon länger? Nun möchtest Du Dir Hilfe bei Angstattacken suchen, weißt jedoch nicht, wo und wie? Ich möchte Dir dabei helfen!


Wie sieht die Panikattacken Behandlung langfristig aus?

Wie können diese plötzlich auftretenden Angstanfälle auch langfristig erfolgreich behandelt und überwunden werden? Heute gibt es glücklicherweise eine ganze Reihe an wirksamen Methoden – einige davon möchte ich Dir hier genauer vorstellen.

Methoden

Beschreibung

Wirkung

Identifizierung der Angst

Mache Dir bewusst, dass Du Deine Angst nur durch Deine Gedanken und Phantasien erzeugst – und welche Gedanken Deinen körperlichen Reaktionen und Angstgefühlen vorausgehen.

Die Angst wird kleiner – also auch die Ängste vor dem Herzfehler, -infarkt oder Tumor sowie dem Verrückt werden

Kein Vermeiden von Situationen mehr

Versuche nicht mehr, vor bestimmten Situationen zu fliehen

Die Angst, diese Situationen nicht mehr ertragen zu können, verschwindet allmählich

Erwartung der Angst

Sage Dir, dass Deine Angst mitsamt allen Symptomen wieder auftauchen wird. Sage Dir jedoch auch, dass sie allein das Ergebnis Deiner Gedanken sind – und wieder vorübergehen werden. Du bist stark genug, sie auszuhalten!

Die Angst löst sich in nichts auf, Dein Selbstvertrauen wird gestärkt

Bauchatmung lernen

Lege die Hand 2 cm unterhalb des Bauchnabels flach auf, atme anschließend tief ein und aus. Stelle Dir dabei vor, dass der Atem langsam hinunter fließt und dann deine Hand „hoch atmet“, wo er wieder über den Brustbereich zurück und über die Nase nach außen entweicht. Wiederhole dies mehrere Minuten lang.

Allmähliches ruhiger werden

Psychotherapeutische Behandlung

Hierbei werden Deine Hintergründe und Verhaltensweisen genauer untersucht

Erkennen der Mechanismen und Denkweisen

Ist schnelle Hilfe bei Angstattacken möglich?

Was kannst Du tun, wenn Du merkst, dass Symptome einer Panikstörung im Anzug ist? Wie kannst Du schnell reagieren? Hier habe ich einige Strategien zusammengetragen, die auch bei mir geholfen haben:

Soforthilfe Methode

Beschreibung

Wirkung

Atemübungen

Atme tiefer ein als sonst und in einer Bewegung wieder aus – ohne nach der Einatmung innezuhalten! Hast Du ausgeatmet, halte den Atem 6 bis 10 Sekunden an.

Du wirst deutlich entspannter werden

Essen und/oder Trinken

Nüsse, Kaugummi, kaltes Wasser oder sonstige erfrischende Getränke

Abbau von Stress, Reduktion der Angst

Spreche mit Deinen Symptomen

z.B. Sätze wie „Hallo, da bist Du ja wieder. Komm ruhig und tob Dich aus – ich weiß, dass Du völlig harmlos bist! Du kannst mir also nichts anhaben!“

Allmähliches ruhiger werden

Ablenkung

Rufe jemanden an, höre Musik oder singe ein Lied, körperliche Bewegung

Ablenkung von den ängstlichen Gedanken und Gefühlen

Lenken der Aufmerksamkeit

Und zwar von innen nach außen: Was siehst Du gerade? Was riechst und hörst Du? Was tun die Menschen in genau diesem Moment um Dich herum?

Du wirst ebenfalls von Deinen ängstlichen Gefühlen und Gedanken abgelenkt

Positive Autosuggestionen

z.B. „Ich bin gesund und sicher. Es ist alles in Ordnung, selbst wenn sich mein Körper so anders anfühlt, All diese Körperreaktionen sind nur Stress-Symptome, die zwar lästig, aber ganz harmlos sind.“

Du wirst allmählich ruhiger und entspannter

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Erste Hilfe bei Angstattacken – was ist wirksam?

Zunächst erscheinen die körperlichen Phänomene, die jede Attacke begleiten, sehr beängstigend und lebensbedrohlich (lebensbedrohlich z.b. beim Autofahren). Du fühlst Dich der Situation und Deinen Gefühlen ganz und gar ausgeliefert. Doch wie kannst Du dieses „emotionale Gaspedal“ stoppen und die „Verstandesbremse“ wieder einschalten? Hier bekommst Du von mir eine Hilfe bei Panikattacken:

1. Denke daran, dass alles nur eine – übertriebene – Körperreaktion ist.
2. Deine Panik ist also zwar sehr unangenehm, dennoch niemals wirklich gefährlich!
3. Lenke Deine Aufmerksamkeit auf Deine Sinne, Deine Umgebung – und nicht auf das körperliche Empfinden.
4. Warte eine kleine Weile ab, um den Phänomenen Zeit zu lassen, wieder zu verschwinden. Atme dabei tief ein und aus.
5. Bekämpfe Deine noch vorhandenen Angstgefühl nicht – Du kannst sie aushalten!
6. Vertraue Dich Deinem Partner, Deiner Familie und Deinen Freunden an.
7. Fange an, Dir wieder selbst zu vertrauen!

Atemtechnik bei Panikattacken

Hier möchte ich Dir einige bewährte Atemtechniken zeigen, die mir bei Panikattacken gut geholfen haben:

1. 7/11 Technik:
Atme sieben kurze Atemzüge ein und elf Atemzüge aus. Durch das häufigere Ausatmen wird eine entspannende Reaktion im Körper ausgelöst.
2. Plastiktüte:
Greife zu einer Plastiktüte und atme schwer in diese ein und aus. Atme dabei langsam. Durch das Kohlendioxid wird das Sauerstoff-Niveau in Deinem Blut wieder normalisiert – eine der sichersten Methoden überhaupt!
3. Den Atem anhalten:
Halte den Atem während einer Panikattacke ca. 10 bis 15 Sekunden an. Versuche dabei, es so bequem wie möglich zu haben und wiederhole den Vorgang einige Male.
4. Atmung durch die Nase:
Gehe dabei energisch auf und ab, jogge dabei langsam oder schnell.

Hilfe bei Panikattacken beim Autofahren

Was ist, wenn die Panikattacke beim Autofahren einsetzt? Mir ist das mehrere Male passiert, bis sich die Angst schließlich chronifiziert hat.

Während meiner Behandlung fanden daher mehrere praktische Einheiten zusammen mit einer kooperierenden Fahrschule statt. Bei der Therapie wurden vorab die Ursachen für meine Ängste aufgedeckt, was schon einmal sehr geholfen hat. Dadurch habe ich auch erkannt, dass meine Grundangst nichts Direktes mit dem Autofahren zu tun hatte – vielmehr wurde diese „nur“ einbezogen!

Wichtig ist dabei, die angstauslösenden Situationen genau zu erforschen und die Gedanken zu identifizieren. Auch das Führen eines Angsttagebuchs, Entspannungstechniken und mentale Methoden wie Gedankenstopp haben mir dabei sehr geholfen. Schließlich war die Erkenntnis, dass ich stark genug für diese Situation bin, so groß, dass ich mich wieder hinters Steuer setzen konnte.
Geholfen hat mir dabei, dass ich von dem Therapeuten sowie dem speziell geschulten Fahrschullehrer begleitet wurde. Dabei habe ich erlebt, dass die Panik zwar zunahm – aber mehr auch nicht. Und dass sie schließlich abklingt, wenn ich nur lange genug in ihr verharre. Bereits nach drei Fahrstunden habe ich erkannt, dass ich der Situation in jedem Fall gewachsen bin!

Hilfe bei Panikattacken und Angstzuständen

Panikattacken und Angststörungen sind ein wahrer Teufelskreis. Ein Teufelskreis, aus dem Du jedoch wieder herauskommen kannst! Denn das größte Problem dabei ist die Erwartungsangst, also die Angst vor der Angst. Und so kann allein schon durch den Gedanken an die nächste Attacke ein großer Angstanfall ausgelöst werden.

Lerne daher, Dich Deinen Ängsten zu stellen. Es ist ein Prozess, während dem Du Schritt für Schritt lernst, Deine Gedanken zu identifizieren und besser steuern zu können. Natürlich dauert es eine gewisse Zeit, bis dies soweit ist. Doch glaube daran: Du bist stark genug dafür!!

Und wie lautet das Fazit?

Auch ich habe jahrelang unter schweren Panikattacken gelitten. Mithilfe verschiedener Methoden und Strategien habe ich sie jedoch überwinden können – und das wirst Du auch schaffen!

Hilfreich sind beispielsweise Atemtechniken, Ablenkungsmanöver und eine bewusste Steuerung der Gedanken. Auch eine Therapie ist in diesem Zusammenhang sehr sinnvoll, um die jeweiligen Hintergründe genauer zu beleuchten. All das dauert natürlich seine Zeit – doch gib in keinem Fall schnell auf. Denn letzten Endes kann jeder die Angststörung besiegen!