Panikattacken Alkohol

Du leidest unter Panikattacken? Trinkst Du noch dazu vielleicht regelmäßig Alkohol und fragst Dich nun, welche Auswirkungen dies haben kann? Oder inwieweit der Alkohol Deine Wahrnehmung verändert? In diesem Beitrag möchte ich Dich genauer über das Thema „Angstattacken und Alkohol“ informieren!


Was tun bei Panikattacken Angst?

Mehrmals im Monat überkommen sie einen: Panikattacken, aus scheinbar heiterem Himmel. Sie sind begleitet von körperlichen Symptomen, die auf einer Stressreaktion basieren. Doch welche Symptome sind bei einer Panikattacke typisch

Angst vor einem Kontrollverlust, verrückt, ohnmächtig zu werden Herzklopfen, rasender Puls, unregelmäßiger Herzschlag
Mundtrockenheit, Atemnot, Enge in der Brust Übelkeit, Magenbeschwerden
Schwindel, Benommenheit, Schwächegefühl Gefühllosigkeit oder Kribben in den Armen oder Beinen
Alles erscheint sehr weit weg Schweißausbrüche, Hitzewallungen oder Kälteschauer

Wie verändert sich die Panik durch Alkohol?

Was viele unterschätzen: Suchterzeugende Substanzen wie Drogen oder eben Alkohol greifen in den Stoffwechsel unseres Gehirns ein. Dadurch verändern sich Denken, Wahrnehmung und Psyche. Und so ist es wenig verwunderlich, dass häufig Ängste, Wahnideen sowie tiefe Depressionen zu den Folgen von langem Alkoholmissbrauch führen. Also eine Kombination von Angstattacken Alkohol und sonstigen Drogen ist umso schlimmer.
Umgekehrt kann dies auch bei einem Entzug auftreten. Doch nicht wenige greifen eben aufgrund der Angststörung zur Flasche – und ein wahrer Teufelskreis beginnt.
Zumal einige Ärzte Beruhigungsmittel wie Benzodiazepine verschreiben. Dies kann zum einen zu starken Nebenwirkungen führen. Und diese Medikamente weisen ihrerseits eine starke Suchtgefahr auf! Somit ist dem Betroffenen vielleicht kurzfristig geholfen. Langfristig ist es aber eher schädlich.

Hilft Alkohol gegen Panikattacken?

Ich denke, jeder von uns kennt diese Situation: Man hat ein wichtiges Ereignis wie beispielsweise eine öffentliche Rede vor sich. Man ist nervös – und wie! Und da mag der ein oder andere sich Mut antrinken. Gelöst und locker steht er nun vorne und alles fühlt sich so wunderbar leicht an…
Zumal Alkohol leider sehr leicht erhältlich und fast immer verfügbar ist. Und so erweist er sich als Mittel zur Wahl, das in der ein oder anderen Situation wirklich zu helfen scheint.

Können Panikattacken durch Alkohol entstehen?

Pass jedoch auf. Denn zum einen steigt natürlich die Suchtgefahr – und willst Du wirklich jahrelang an der Flasche hängen? Zumal Alkohol ein beliebtes Anxiolytikum ist, das in den Nerven- und Gehirnstoffwechsel massiv eingreift. Und so scheint es die Angst zwar anfänglich zu mildern. Wenn jedoch eine gewisse Gewöhnung einsetzt, werden die Angstattacken Alkohol nur noch schlimmer!

Panikattacken wegen Alkohol?

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Auch ich habe es einige Zeit mit Alkohol als Angstlöser probiert. Und es danach sehr, sehr bereut. Denn es dauerte einige Monate, bis mein Körper sich wieder stabilisiert hatte – sowohl während als auch nach der Alkoholentwöhnung. Und so bekam ich nach dem Trinken immer häufiger Panikattacken, die sogar noch stärker waren als vorher.
Mit jedem Schluck schien es also schlimmer zu werden. Hinzu kamen starke Depressionen, die mich in ein noch tieferes Tal stürzten. Und so verließ ich zum Schluss gar nicht mehr das Haus. Ganz zu schweigen von den körperlichen Folgen: Erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck und Magengeschwüre, um nur ein paar zu nennen.
Zum Glück habe ich rechtzeitig die Reißleine gezogen. Weil ich erkannt habe: Alkohol ist tatsächlich nicht die Lösung – sondern nur ein (weiteres) Problem. Und weil ich meine Symptome nicht auf diese schädliche Art und Weise bekämpfen wollte.

Was hilft wirklich gegen Panikattacken?
Alkohol als Problemlöser – das mag im ersten Moment ganz sinnvoll erscheinen. Wer unter Panikattacken leidet, erlebt zunächst, dass die Symptome deutlich abgeschwächt werden. Und so greift er auch beim nächsten Angstanfall zur Flasche und schließlich immer und immer wieder…
Doch dadurch wird alles nur noch schlimmer. Denn im Laufe der Zeit setzt der Gewöhnungseffekt ein und man braucht immer mehr. Zumal durch den Alkohol die Wahrnehmung verändert wird. Und dann werden die Panikattacken erst richtig heftig…
Viele erleben auch, dass erst DURCH den Alkoholkonsum Panikattacken auftreten. Daher ist nur jedem zu raten, bei einer solchen Gefährdung die Finger von Wein, Sekt, Bier und harten alkoholischen Getränken zu lassen. Denn Du wirst Dir damit keinen Gefallen tun – im Gegenteil. Das sind Gründe für Panikattacken in Form eines verstärkenden Effekts.
Auch ich habe einige Zeit lang versucht, meine Panikattacken mit Alkohol zu kurieren. Und es bereut, viele, viele Male. Denn als ich erkannte, dass ich mir damit nichts Gutes tue, musste ich mich erst wieder aus der Abhängigkeit heraus kämpfen. Und das war nicht schön, sondern sehr hart. Überlege daher genau, ob Du in der jeweiligen Situationen wirklich Alkohol trinken möchtest. Denn die Folgen sind nicht immer absehbar…