Panikattacken beim Autofahren

Bloß nicht beim Autofahren…

Leidest Du schon unter Panikattacken beim Autofahren? Möchtest auch Du diese Panik endlich überwinden und frei von Ängsten mit dem Fahrzeug fahren? Hier möchte ich Dir erzählen, was mir gegen Panikattacken beim Autofahren geholfen hat!


Panik beim Autofahren – Symptome der Panikattacken

Schon beim bloßen Anblick des Fahrzeugs kommen panische Gefühle hoch und es erscheint nichts unwahrscheinlicher, als einzusteigen und „einfach“ los zu fahren. Panikattacken beim Autofahren sind längst keine Seltenheit mehr – doch was sind die Symptome? Und was kannst Du dagegen tun?

Symptome

Strategien

Feuchte Hände schon beim Griff zum Autoschlüssel

Für Ablenkung sorgen: den Radiosender wechseln, sich immer wieder nach rechts und links orientieren, etc.

Herzrasen

Kleine Pausen zwischendurch einlegen

Schweißausbrüche

Sich bewusst machen, dass man selber der Akteur ist

Fragen wie „Was wäre, wenn…?“, panische Gedanken

Das Auto anhalten und die Situation bewusst zulassen

„Tunnelblick“: Starren auf einen bestimmten Punkt auf der Straße

Während der Pause Atemübungen durchführen und dabei tief ein- und ausatmen

Wie gelähmt sein, Ohnmachtsgefühle

 Anhalten, aussteigen und durchatmen.

Angst, die Besinnung und die Kontrolle zu verlieren bis hin zur Todesangst

 In aller Ruhe durchatmen und aussteigen.

>>Wie du in nur 5 Minuten deine Panikattacken SOFORT und für IMMER loswirst<<

 

Panik beim Autofahren überwinden

Zunächst einmal: Du bist nicht allein. Denn schätzungsweise leiden allein hierzulande mehr als 1 Million Menschen unter Panikattacken beim Autofahren. Angst vor dem Autofahren oder dem Auto, Angst vor dem Verkehr, der Autobahn oder einem Unfall – diese Panikstörung kennt viele Gesichter.

Auch ich habe lange Zeit immer wieder Panikattacken im Auto gehabt. Doch schließlich habe ich es geschafft, einen Weg daraus zu finden und die Panik beim Autofahren zu überwinden. Hier will ich Dir meine Strategie aufzeigen:

1. Nehme Deine Fahrangst und Deinen Stress ernst.
Informiere Dich darüber, sprich mit Freunden und Bekannten – auch wenn diese mitunter meinen werden: „Fahr doch einfach auf die Autobahn und vergiss Deine Angst.“ Wenn das so einfach wäre. Denn diese Angst sitzt so tief und ist ein Ausdruck dafür, dass Du Angst vor einem Kontrollverlust und vor schlimmen Ereignissen hast.
Nehme Dir daher genügend Zeit für Selbstbeobachtung, informiere Dich über Deine Angst und lasse Dich von Fachleuten beraten, um Deine Ängste genauer zu bestimmen. Fahre zudem nicht ohne Hilfe, sobald die Angst zu stark wird oder vermeide das Autofahren ganz.
2. Lerne, mit den körperlichen Symptomen umzugehen.
Mir hat es geholfen, Entspannungsübungen zu machen, um Herzklopfen, Atemnot, Schwindel und ähnliche Symptome wieder in den Griff zu bekommen. Auch autogenes Training ist für viele sehr gut geeignet.
3. Denke vernünftig über Deine schlimmsten Befürchtungen nach.
Auf diese Weise kannst Du die Gedankenfalle überwinden. So kann es helfen, Berichte über die jeweilige Autobahn oder Straße zu lesen oder das Verhalten der anderen Autofahrer zu beobachten – dieses wird in den allermeisten Fällen kooperativ sein.
4. Versuche, nach einer langen Vermeidung die Fahrkenntnisse wieder aufzufrischen.
Dabei ist jedoch sehr wichtig, dass der Fahrlehrer sehr einfühlsam ist. So kannst Du am besten den gründlichen Umgang mit dem Fahrzeug und der -technik wieder erlernen.
5. Übe den ruhigen, vorsichtig „Angsthasen-Fahrstil“.
Vorher habe ich mich mehr oder weniger freiwillig von dem allgemeinen Verkehrsgeschehen mitziehen lassen – weil ich niemanden behindern oder im Weg stehen wollte. Dies hat mich jedoch daran gehindert, alle auf mich einstürmenden Informationen zu verarbeiten. Stattdessen fühlte ich mich gehetzt und wusste gar nicht genau, ob die gerade getroffene Entscheidung die richtige war. Nun fahre ich bewusst langsam und ruhig – und habe dafür die volle Kontrolle.
6. Konfrontiere Dich mit Deiner Fahrangst.
Du wirst sehen, dass Deine Ängste nach und nach kleiner werden. Mir hilft es auch, mir vorher zu überlegen, was ich bei kleinen Malheuren wie beispielsweise dem Motor-Abwürgen an der Ampelkreuzung tun kann.
7. Übe das selbständige Fahren!
Freue Dich über jeden Fortschritt und lobe Dich. Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie wichtig das ist, denn vorher war mein Selbstbewusstsein total im Keller. Und beginne so früh wie möglich, das selbständige Fahren zu üben. Ich bekam zum Beispiel immer kleine Hausaufgaben wie Einparken oder Bergauffahren.

>>Wie du in nur 5 Minuten deine Panikattacken SOFORT und für IMMER loswirst<<

 

Erfahrung Panik beim Autofahren

Ich möchte Dir noch mehr von meinen Erfahrungen der Therapie meiner Panikattacken beim Autofahren erzählen. Ich habe mich bei einer Fahrlehrerin und Psychologin angemeldet, die sich genau auf meine Fahrängste spezialisiert hatte.

Zunächst fand ein ausführliches Vorgespräch statt, bei dem wir meine „Auto-Geschichte“ analysiert haben. Ich habe mich dabei sehr ernst genommen gefühlt und allein das hat schon viel geholfen. Man könnte es als erste Hilfe bei Panikattacken im Auto sehen.
Dann haben wir geschaut, wie sich meine Panik vor dem Autofahren eigentlich zusammensetzt: Viel war dabei mangelnde Routine und dann natürlich noch mein schwaches Selbstbewusstsein. Plus die Tatsache, dass ich niemals ein eigenes Auto hatte und die schlechten Erfahrungen mit dem ersten Fahrlehrer.

Panik beim Autofahren überwinden

Dann ging es ins Auto, wo mir alle Basics noch einmal in Ruhe erklärt wurden. Am Anfang war ich ganz zittrig, doch irgendwann habe ich gemerkt: Es ist gar nicht so schwer, mit dem Auto umzugehen. Und ich war schneller wieder drin, als ich es gedacht hätte. Das schönste war dann der Moment, als ich gemerkt habe: Es macht sogar Spaß!
Natürlich dauerte das alles ein wenig, genauer gesagt mehrere Fahrstunden. Aber das war es wert, wenn einem nicht mal mehr das Angehupt-Werden etwas ausmacht und man auch schwierige Fahrsituationen meistert!

Schlusswort und Fazit

Ich habe sehr lange unter Panikattacken beim Autofahren gelitten. Und festgestellt: Ich kann sie überwinden – auch wenn es etwas Zeit braucht. Meine Fahrlehrerin, die zugleich als Psychologin arbeitet, hat mir dabei sehr geholfen. Über meinen Panikattacken Test kannst du aber erfahren, wie stark deine Attacken sind.

Am besten ist es, besser mehr als weniger Stunden zu nehmen – einfach, um mehr Sicherheit zu bekommen. Siehe es als ein Projekt an – und das braucht ein wenig Zeit. Und nichts geht über das Gefühl, wenn man auch schwierige Situationen meistert und feststellt: Das Autofahren macht tatsächlich Spaß!