Panikattacken Depression

Du leidest unter Panikattacken? Hinzu kommen noch starke Depressionen? Nun fragst Du Dich, wie diese beiden Erkrankungen – Panikattacken und Depressionen – zusammenhängen? Und was sich dagegen tun lässt? In diesem Beitrag habe ich Ursachen, Krankheitsbild und Tipps für Dich zusammengestellt!


Was sind die Panikattacken Ursachen?

Hinter einer Panikattacke können verschiedene Ursachen stehen. Denn jeder Mensch bringt eben seine individuelle Geschichte mit. Und daher fällt auch das Krankheitsbild und der Hintergrund ganz unterschiedlich aus. Hier aber ein Überblick über die wichtigsten Panikattacken Ursachen:

Stresssituation Krise aufgrund einer Entlassung, Trennung, finanziellen Notlage oder schweren chronischen Erkrankung (auch von Angehörigen)
Bestimmte Persönlichkeitsmerkmale wie Perfektionismus Unfähigkeit, seinen Ärger auszudrücken und Grenzen zu setzen
Körperliche Erkrankungen wie Mangel an Vitamin B1, Schilddrüsenfehlfunktion, Störungen im Kalzium-Haushalt, Virusinfektion Psychische Erkrankungen wie Psychosen, Zwangsstörungen, Depressionen
Hormonumstellungen während der Wechseljahre Bestimmte Medikamente wie Antihistaminika, Antidepressiva, Schilddrüsenpräparate, Schlaftabletten, Herz-Kreislauf-Mittel, Beruhigungsmittel

Angst und Panikattacken – was passiert?

Sie kommt scheinbar ohne jeden Grund und ohne Vorwarnung. Plötzlich schlägt Dein Herz rasend schnell, der Schweiß perlt Dir auf der Stirn. Du zitterst am ganzen Körper, bekommst Atemnot. Dazu das beklemmende Gefühl in der Brust, der Schwindel, der Dich ergreift.
Alles erscheint plötzlich ganz weit weg und irreal. Du hast das Gefühl, neben Dir zu stehen, nicht Du selbst zu sein. Keine Frage: Du hast wieder eine Panikattacken Depression.

Und was ist mit der Panikstörung?

Eigentlich ist Angst ja etwas Positives. Genauer gesagt eine Schutz- und Erhaltungshandlung Deines Körpers. Bereit für Flucht oder den Angriff, kann dies in bestimmten Situationen auch Leben retten.
Bei einer Panikstörung sieht die Sache jedoch anders aus. Denn nur den wenigsten ist bewusst, dass die wahrgenommenen Reaktionen ein Teil dieser Angststörung sind. Und so denken sie, es handelt sich um einen Herzanfall. Oder dass sie dabei sind, den Verstand zu verlieren.
Es ist ein Teufelskreis: Denn die Angst vor einem Herzanfall verstärkt nur noch die Symptome der Panikattacke! Und so achtest Du verstärkt auf diese Symptome und erwartest schon die jeweilige Reaktion darauf.

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Panikstörung und Depression – was tun?

Häufig gehen Panikstörungen auch mit anderen psychischen Erkrankungen einher. Bei mir trat zum Beispiel eine Depression auf. Auch andere Störungen wie Phobien oder das Posttraumatische Belastungssyndrom sind leider nicht selten. Das sollte jeder genau bei Angst testen.
Was auffällig ist: Alle Kennzeichen einer Panikattacke können eigentlich auch die Symptome von einer Depression darstellen. Allerdings in abgeschwächter Form.

Zu den Symptomen zählen:

  • Enge in der Brust und im Halsbereich
  • Atemnot
  • Schwindel
  • Übelkeit
  • Kribbeln oder völlige Gefühllosigkeit
  • panische Gedanken
  • Todesängste
  • Vermeiden von bestimmten Situationen
  • starker sozialer Rückzug

Und so zählt Angst allgemein zu charakteristischen Symptomen während einer depressiven Episode. Ich hatte beispielsweise eine große Angst vor allem, was mit den Anforderungen des Alltags zusammenhing. Auch eine große Panik vor der Zukunft. Dazu noch das Gefühl, alles Anstehende nicht mehr, nie mehr bewältigen zu können.
Diese Angst steigerte sich immer häufiger zu einer extremen Panik. Und diese trat dann auch unabhängig von den Umständen und Situationen auf. Umgekehrt kann es auch sein, dass die Depression eine Folge der Panikstörung ist.

Welche Medikamente gegen Depressionen helfen?

Eine Depression wird häufig mit Medikamenten behandelt. Allerdings dauert es einige Zeit, bis eine Wirkung eintritt – meist bis zu drei Wochen. Vor allem Antidepressiva kommen hierbei zum Einsatz. Zwar machen sie nicht abhängig, es kann jedoch zu Nebenwirkungen kommen. Sei Dir dessen also bitte bewusst.

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Hier möchte ich Dir einen kurzen Überblick über die verschiedenen Antidepressiva-Typen geben:

  • MAO-Hemmer (nicht-selektive irreversible Monoaminooxidase-Hemmer): eher selten verwendet
  • RIMA (selektive reversible Monoaminooxidase-Hemmer): ebenfalls eher selten verwendet
  • TZA, TeZa (trizyklische beziehungsweise tetrazyklische Antidepressiva)
  • SSRI (selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer)

Und wie lautet das Fazit?

Aus einer Panikstörung kann sich nicht selten eine Depression entwickeln – und umgekehrt. Wenn die Panikstörung „nur“ während depressiver Phasen auftritt, ist eine psychotherapeutische Behandlung der Depression am besten. Anschließend kann die Angst behandelt werden.

Wenn die Depression jedoch die Folge einer Angstsymptomatik ist, dann sollte zunächst die Angststörung therapiert werden. In der Regel geht mit einer Verbesserung der Paniksymptome auch eine Besserung der Depression einher.

Wichtig ist jedoch, dass Du Deine Empfindungen und Gefühle ernst nimmst. Ich habe sie eine lange Zeit negiert, nicht eingestehen wollen. Mit der Folge, dass ich mich irgendwann komplett zurückgezogen habe und in ein tiefes, schwarzes Loch gefallen bin.
Gestehe Dir ein, dass Du unter Panikattacken und einer Depression leidest. Hole Dir Hilfe, sprich mit jemandem darüber, mache eine Therapie. Und wisse, dass Du stark genug bist, um die Angstattacken Depression zu besiegen!