Panikattacken im Schlaf

Leidest Du unter Angstattacken im Schlaf? Diese tauchen jedoch nicht tagsüber, sondern vor allem nachts auf? Nun fragst Du Dich verzweifelt, wie Du endlich wieder durchschlafen kannst? Hier möchte ich Dir einige Hilfestellungen und Tipps geben!


Was sind die Panikattacken Symptome?

Wie äußert sich eine Panikattacke eigentlich genau? Hier möchte ich Dir einen Überblick über alle wichtigen Symptome geben:

Körperliche Symptome

Psychische Symptome

Im Verhaltensbereich

Herzrasen, Herzklopfen Panische Gedanken Meiden von bestimmten Situationen
Zittern und Beben Angst vor einem Kontrollverlust Fluchtartiges Verlassen von bestimmten Situationen
Hitzewallungen oder Kälteschauer Todesängste Starker Alkoholkonsum oder auch Drogenmissbrauch
Übelkeit, Magenbeschwerden Angst, ohnmächtig zu werden oder sich zu blamieren Immer stärkerer sozialer Rückzug
Enge in der Brust Alles erscheint plötzlich irreal, ganz weit weg zu sein
Erstickungsgefühle, Atemnot
Schwindel
Schweißausbruch
Durchfall oder Harndrang

Panikattacken in der Nacht – was tun?

Vielleicht kennst Du diese Situation nur allzu gut: Du wachst auf, zitterst am ganzen Körper. Du ringst nach Luft, fühlst, wie Dir schwindelig wird. Schweiß bricht aus, Dein Herz rast. Dazu die Gedanken, die sich immer wieder im Kreis drehen. Doch was kannst du bei diesen Panikattacken tun?

Du hast Angst, schwer krank zu sein oder verrückt zu werden. Du wirst immer verzweifelter. Und Du bist allein, alles um Dich herum schläft tief und fest. Und so bleibt Dir nichts anderes übrig, als die Stunden zu zählen, bis Du endlich wieder einschlafen kannst. Bis du die Panikanfälle im Schlaf vergessen kannst.

Plötzliche Panikattacken in der Nacht – was hilft?

Du hast schon so vieles ausprobiert – mit wenig Erfolg. Und so bleibt nur das Gefühl, Deinen Ängsten ausgeliefert zu sein. Doch was steckt hinter Angstattacken im Schlaf?

Ich habe ebenfalls eine sehr lange und belastende Zeit unter plötzlichen Panikattacken in der Nacht gelitten. Im Rückblick weiß ich, dass dies ein Zeichen dafür war, dass ich im Alltag vollkommen überfordert war.

Tagsüber funktionierte ich, schien den Alltag gut zu meistern. Und doch häuften sich unbewusst viele kleine Sorgen an, die schließlich zu einem großen Berg wurden. Mir war nicht klar, was dahinter steckt. Daher war ich umso verzweifelter.

Panikattacken in der Nacht – welche Strategien helfen?

Ich habe sehr vieles ausprobiert – mal mit mehr, mal mit weniger Erfolg. Was hilft: Sich ganz bewusst etwas Gutes zu tun.

Bei mir hatten sich sehr viele unbewusste Gefühle angestaut – Ärger, Wut, diese beiden vor allem. Ich hatte sie im Alltag immer unterdrückt – und sie brachten sich dann schließlich in meinen Angstattacken Bann.

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Mir hat eine gezielte Entspannung sehr dabei geholfen, die Panikattacken zumindest abzuschwächen. Koche Dir eine heiße Tasse Tee, rieche an einer gut duftenden Creme oder dusche kurz. Löse Kreuzworträtsel oder blättere in einer schönen Zeitschrift. Auch Comics oder einfache Kindergeschichten sind da sehr beruhigend.

Vielen helfen auch Getränke wie ein heißer Kakao oder ein bisschen Schokolade. Und, ganz wichtig: Viel, viel Mitgefühl mit sich selbst. Führe verständnisvolle Gespräche mit Dir, tröste Dich. Auch wenn das am Anfang vielleicht etwas komisch wirken mag.

Schlusswort und Fazit

Was steckt hinter den Panikattacken in der Nacht? Eines ist sicher: Du bis so angespannt, dass Du selbst im Schlaf nicht abschalten kannst. Dies deutet wiederum auf eine sehr starke innerliche Belastung hin. Genauso wie beim Autofahren, gibt es auch beim Schlaf Auslöser, die du finden musst!

Und so wachst Du nachts immer wieder auf, erlebst körperliche Symptome wie Herzrasen und Schwindel, Schweißausbrüche und Übelkeit. Ganz zu schweigen von den panischen Gedanken, der Angst zu sterben oder unheilbar krank zu sein.

Auch ich habe diese nächtlichen Panikattacken lange Zeit erlebt. Bis mir bewusst war, was alles dahinter steckt. Dabei hat mir eine Therapie sehr geholfen. Zusammen mit dem Psychologen habe ich mir die Hintergründe angeschaut. Und festgestellt, wie viel Ärger ich im Alltag immer unterdrückt habe. Und was für hohe Ansprüche ich an mich hatte – in jeglicher Hinsicht. Hohe Ansprüche sind oft der Auslöser für eine Panikstörung!

Bei Angstattacken im Schlaf helfen häufig kleine Entspannungsübungen. Lese etwas Schönes, trinke etwas Heißes, kurzum: tue Dir etwas Gutes. Und sei Dir bewusst: Du bist nicht allein! Denn allein in Deutschland gibt es so viele weitere Betroffene, die genau unter denselben Problemen leiden. Bei Panikattacken zu helfen ist am besten möglich, wenn man selber darunter litt.

Wichtig ist, bestimmte Verhaltensmechanismen im Alltag zu ändern. Schaue Dir Deinen Tagesablauf genau an: Welche Termine sind besonders stressig für Dich? Müssen diese unbedingt sein? Oder unterdrückst Du sehr häufig Ärger, obwohl es besser wäre, diesen raus zu lassen?

Bitte sei Dir auch bewusst, dass alles Zeit braucht. Gib daher nicht gleich auf, wenn sich keine sofortigen Erfolge einstellen. Sondern beweise Geduld – dann schaffst Du es auch!