Panikattacken Test

Hast Du das Gefühl, unter Panikattacken und starken Angstzuständen zu leiden? Du möchtest dem auf den Grund gehen? Mit unserem Angstattacken Test bringen wir Licht ins Dunkel!


Was solltest Du bei dem Test beachten?

Mit diesem folgenden Test kannst Du eine erste Einschätzung darüber erhalten, ob Du an einer Panikstörung leidest. Bitte lese Dir jede Aussage sehr sorgfältig durch. Und entscheide dann spontan, ob diese Feststellung auf Dich zutrifft oder nicht.

Zudem solltest Du beachten, dass dieser Angstattacken Test keine fachliche Diagnose ersetzt! Wende Dich daher bitte an einen Psychotherapeuten oder einen Facharzt!

Test Angststörung – was sind die Fragen?

>>Wie du in nur 5 Minuten deine Panikattacken SOFORT und für IMMER loswirst<<

1. Hattest Du in der Vergangenheit schon einmal einen Panikanfall? Wurdest Du dabei ganz plötzlich und unerwartet von starken Angstzuständen überfallen – und das in völlig ungefährlichen Situationen?

ja nein

2. Traten und treten Deine Angstanfälle seit längerer Zeit auf?

ja nein

3. Hattest und hast Du während Deiner Panikattacke einige dieser Beschwerden?

ja

nein

Atemnot oder Schwierigkeiten, Luft zu bekommen

Starkes Herzrasen oder Herzklopfen

Benommenheit, starke Schwindelgefühle

Engegefühl in der Brust oder Magenschmerzen

Kribbel- oder Taubheitsgefühle

Erstickungsgefühle?

Angst davor, ohnmächtig zu werden

Starke Schweißausbrüche

Zittern oder Beben

Hitzewallungen oder Kälteschauer

Alles um Dich herum erscheint unwirklich und ganz weit weg

Angst zu sterben

Befürchtung, verrückt zu werden

Brechreiz

trockener Mund

 

4. Treten diese Beschwerden ganz plötzlich auf? Werden sie innerhalb weniger Minuten schlimmer?

ja nein

5. Hattest Du jemals vier Angstanfälle in vier aufeinander folgenden Wochen?

ja nein

6. Hattest Du nach einem solchen Panikanfall wochenlang Angst davor, wieder solchen eine Attacke zu bekommen?

ja nein

Gib Dir für jede mit „Ja“ beantwortete Frage auf die Punkte 1,2,4,5 und 6 15 Punkte. Für jedes Symptom in Frage 3 gibt es einen Punkt. Wenn Du eine Mindestanzahl von 90 Punkten erreicht hast, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Du unter Angstzuständen leidest.

Hilfe bei dem Test

Wichtig ist vor allem, dass Du Dich und Deine Gefühle und Empfindungen ernst nimmst. Ich habe meine Panikattacken lange negiert und wollte das alles nicht ernst nehmen. Dieses Verhalten macht es jedoch nur noch schlimmer.

Vertraue Dich jemandem an. Gehe zum Arzt, sprich mit ihm über all Deine Symptome. Und suche einen Psychologen auf. Er kann die Attacken mit am besten behandeln. Mir hat eine kognitive Verhaltenstherapie sehr geholfen. Zusammen mit meinem Therapeuten habe ich eine Konfrontationstherapie durchgeführt, die zwar hart, aber sehr wichtig für meine Heilung war.

 Was hilft schnell?

Doch was ist, wenn man sich in einem Anfall befindet? Und nicht weiß, was man tun soll? Ich habe einige Zeit gebraucht, bis ich manche Maßnahmen und Strategien umsetzen konnte. Bitte gib jedoch nicht gleich auf. Denn es ist mitunter viel Zeit und Geduld nötig, bis es soweit ist und bis alles wirkt. Aber es lohnt sich, glaub mir!

Was mir sehr geholfen hat, waren Entspannungsübungen. Zum Beispiel ganz bewusst tief ein- und ausatmen. Dann die Luft anzuhalten, bis zehn zu zählen und den ganzen Vorgang wiederholen. Solange, bis ich innerlich ruhiger wurde. Auch wenn es heute sehr stressig zugeht, hilft mir das enorm. Achte nur darauf bewusst zu atmen.

Auch körperliche Bewegungen kann ebenfalls sehr wirksam sein in diesen Momenten. Lenke Dich ab, gehe raus an die frische Luft, tanze ein wenig in Deinem Zimmer umher oder höre Musik. Oder spreche mit jemandem Vertrauten darüber, wie es Dir geht. Das kann eine enorme Entlastung sein.

Kaugummi kauen kann ebenfalls sehr effektiv sein. Denn es ist erwiesen, dass dies Stress abbaut und die Angst reduziert. Etwas Erfrischendes zu trinken, kann ebenfalls Wunder wirken – am besten ein Glas Wasser.

Angstattacken – was solltest Du noch wissen?

Sei Dir bewusst, dass es sich bei Deiner Angst um nichts weiteres als eine Erwartungsangst handelt. Eine Angst vor der Angst also, eine Befürchtung vor dem nächsten Angstanfall. Wie groß Deine Angst ist kannst du ja teils mit meinem Angstattacken Test herausfinden.

Als mir diese Erkenntnis bewusst wurde, was das enorm befreiend für mich. Auch wenn ich schon lange Zeit vorher wusste, dass die körperlichen Symptome eigentlich völlig harmlos sind. Denn nun verstand ich endlich: Die Angst habe ich selbst erzeugt und durch meine Meidung und Flucht nur noch verstärkt.

>>Wie du in nur 5 Minuten deine Panikattacken SOFORT und für IMMER loswirst<<

Sobald ich mich jedoch mit ihr auseinandersetzte, wurde sie schwächer. Denn als ich bereit war, zum Quell meiner Angst zu gehen, den schlimmsten Panikanfall überhaupt zu erleben, merkte ich: Da war nichts. Meine Ängste schienen sich scheinbar in Luft aufgelöst zu haben! Denn die Angst lässt sich niemals absichtlich schlimmer machen.

All die körperlichen Reaktionen und vor allem die Angst vor diesen wurden also nur durch meine Gedanken und Phantasien erzeugt. Ich kann gar nicht oft genug wiederholen, wie befreiend diese Erkenntnis für mich war. Und als ich endlich das Vertrauen zu mir und meinem Körper gefunden hatte, war es nur noch eine Frage der Zeit, bis die Attacken immer schwächer wurden. Um schließlich ganz zu verschwinden.

Und das Schlusswort?

Angstattacken treten heute ja leider immer häufiger auf – allein hierzulande leiden schätzungsweise 10 Millionen Menschen daran! In unserem Angstattacken Test kannst auch Du erkennen, ob Du an dieser Angststörung leidest. Beachte jedoch bitte, dass eine fachliche Diagnose nur durch Psychotherapeuten oder Fachärzte erfolgen kann!

Wichtig ist zudem, sich so schnell wie möglich Hilfe zu suchen. Gestehe Dir ein, dass es Dir nicht gut geht, nimm Deine Empfindungen und Gefühle ernst. Ansonsten wird alles nur noch schlimmer.

Mit einer Therapie kannst Du an die Ursachen und die Hintergründe Deiner Panikattacken gehen. Ein ganz wichtiger Schritt zur Heilung, so hart er auch sein mag. Auch Entspannungsübungen und Ablenkungsmanöver können sehr viel helfen. Bitte gib jedoch nicht gleich auf, wenn die Maßnahmen nicht sofort wirken. Denn die Heilung ist ein Prozess – ein Prozess, der jedoch meistens erfolgreich ist!