Panikattacken überwinden

Diese Angst, die einen überwältigt. Die immer stärker wird, ohne dass man etwas dagegen tun kann. Die alles in dem Moment klein und nichtig erscheinen lässt.

Und dennoch ist es möglich, die Panikattacken zu überwinden. Wie dies gelingt? In diesem Artikel erfährst Du wirksame Strategien, die Dir in diesem schweren Moment helfen können!


Panikattacken besiegen – doch wie?

Häufig reichen erprobte und bewährte Selbsthilfetipps aus, damit diese starke Angst wieder „verlernt“ wird. Sind die Panikattacken jedoch besonders stark ausgeprägt, rate ich Dir zu einer Psychotherapie. Beide Therapien setzen an den grundlegenden Komponenten der Angst an.

So ist es beispielsweise sehr wichtig, in Bewegung zu bleiben. Warum das so ist?

  • Weil regelmäßige Entspannungsübungen und sportliche Aktivitäten die Angstreaktionen mittel- und langfristig deutlich mindern können.
  • Auch im Akutfall können sie sehr viel weiterhelfen.
  • Der Grund dafür: Körperliche Entspannung sowie Erschöpfung vertragen sich physiologisch nicht mit der Angstreaktion.
  • Kommt es jedoch zu einer panikbedingten Hyperventilation, also dem starken Luftholen aufgrund von Atemnot, raten Experten, in eine Tüte hinein zu atmen.
  • Auf diese Weise kann sich das Verhältnis Sauerstoff: Kohlendioxid im Blut rasch wieder normalisieren.

Das ist jedoch nur eine Seite der Panikattacken überwinden Strategie. Wichtig ist es auch, sich selbst mit der Angst zu konfrontieren. Denn nur, wer durch seine Panik direkt hindurch geht, wer sich dieser aussetzt, der wird sie überwinden können.

Mit gutem Grund: Denn nur so wirst Du erkennen, dass die jeweiligen Situationen oder Objekte der Angst eigentlich harmlos sind. Ja, ich weiß, es kostet sehr viel Überwindung. Und besonders zu Beginn erscheint die bloße Vorstellung von einer solchen Konfrontation kaum vorstellbar. Doch kannst Du auf diese Weise nicht nur Ängste abbauen, sondern gleichzeitig Dein Selbstbewusstsein stärken.

  • Konzentriere Dich daher voll und ganz auf Deine Gefühle.
  • Lasse diese zu – ohne dabei zu fliehen.

Am wirksamsten ist es übrigens, sich das gedanklich schlimmste Szenario vorzustellen. Und bitte gib nicht gleich auf, wenn es nicht sofort klappt. Denn meist bedarf es einiger Anläufe und Übungen, damit sich der Erfolg einstellt – und auch aufrecht erhalten werden kann.#

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Panikattacken bekämpfen – auf welchem Wege ist das noch möglich?

Wer Befürchtungen anstellt oder sich schlimme Situationen ausmalt, der versetzt seinen Körper von ganz alleine in den Alarmzustand. Daher lohnt es sich, diese Szenarien so genau als möglich zu ergründen: Vor was genau hast Du eigentlich Angst? Und wie realistisch ist es, dass sich genau dies bewahrheitet?

  • Dies lässt sich auch gut im Zwiegespräch mit jemand Anderem erfahren.
  • Zugleich kannst Du Deine Gedanken umwandeln: Von „Ich falle in Ohnmacht“ hin zu „Bei der letzten Panikattacke mit den gleichen Symptomen bin ich nicht umgefallen. Daher wird auch jetzt nichts passieren. Ich laufe nun ganz ruhig weiter, dann verschwinden die Gefühle von ganz allein.“

Und vermeide bestimmte Situationen nicht. Denn auf diese Weise werden die Ängste nur noch größer – und Du schränkst Dich selbst immer mehr ein. Vor allem die ERWARTUNGEN UND GEDANKEN sind es, die die Panikstörung aufrecht erhalten! Und durch diese stete Angst vor der nächsten Panikattacke wird die Wahrscheinlichkeit hierfür nur noch erhöht…