Was sind Panikattacken?

Du leidest manchmal unter plötzlich auftauchender Atemnot, Dein Herz klopft rasend schnell und es tauchen beängstigende Gedanken auf? Nun weißt Du nicht, ob Du unter Panikattacken leidest? Doch was sind Panikattacken eigentlich überhaupt? Hier möchte ich Dich genauer zu dem Thema informieren!


Wie lauten die Panikattacken Symptome?

Hier möchte ich Dir die wichtigsten Symptome vorstellen, die bei einer Panikattacke auftreten können:

Körperlicher Bereich

Gefühlsmäßiger Bereich

Verhaltensbereich

Steigender Blutdruck, schnellere Atmung

Unsicherheits-, Benommenheitsgefühle

Vermeiden von bestimmten Situationen

Weiche Knie, Kribbeln in den Armen und Beinen

Alles erscheint unwirklich, ganz weit weg zu sein

Fluchtartiges Verlassen von bestimmten Situationen

Übelkeit, Schwindelgefühle

Angst vor einem Kontrollverlust

Sich Mut antrinken

Kloß im Hals

Angst, wahnsinnig zu werden

Immer stärkerer sozialer Rückzug

Durchfall, Harndrang

Angst, ohnmächtig zu werden

Einnahme von Beruhigungsmitteln

Herzrasen, -klopfen, unregelmäßiger Herzschlag

Todesängste

Zittern, Beben

Mundtrockenheit

Erstickungsgefühle

Hitzewallungen

Bauch- oder Kopfschmerzen

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Wie ist der richtige Umgang mit Panikattacken?

Was sind Panikattacken nun wirklich? Was kannst Du tun, wenn eine Panikattacke auftaucht? Hier möchte ich Dir einige Tipps vorstellen, die mir beim Umgang mit Panikattacken sehr geholfen haben. Natürlich hängt die Wirksamkeit auch von der Intensität deiner Panikattacken ab. Dafür solltest du meinen Panikattacken Test machen:

  • 1. Atemübungen.

Atme dabei tiefer ein als gewöhnlich und in einer Bewegung wieder aus. Hast Du ausgeatmet, halte Deinen Atem für ca. 6 bis 10 Sekunden an, zähle dabei gedanklich oder laut von 1 bis 6 beziehungsweise 10. Atme anschließend wieder ein und wiederhole den Vorgang so lange, bis Du deutlich entspannter bist.

  • 2. Essen und trinken.

Gut ist es auch, etwas Erfrischendes wie zum Beispiel kaltes Wasser zu trinken. Nüsse essen oder Kaugummi kauen hat ebenfalls einen stressabbauenden Effekt und hilft dabei, die Angst zu reduzieren.

  • 3. Lenke Dich ab.

Mir hat es teilweise sehr geholfen, mich einfach abzulenken – zum Beispiel, indem ich meine Aufmerksamkeit ganz bewusst von innen nach außen gerichtet habe: Was sehe ich gerade? Was rieche ich? Was höre ich? Was tun die Leute um mich herum in diesem Moment? Auch ein kurzer Spaziergang oder Sport treiben ist in diesen Augenblicken sehr entlastend.

  • 4. Spreche mit Deinen Symptomen.

Auch wenn sich das im ersten Moment vielleicht etwas komisch anhören mag. Aber mir hat es sehr geholfen, mit meinen Symptomen zu sprechen: „Ach, da bist Du ja wieder. Komm ruhig her, um Dich auszutoben – ich weiß genau, dass mir nichts passieren kann. Denn es ist noch nie geschehen, dass ich umkippe oder gar ohnmächtig werde. Ich bin gesund und daher kannst Du mir nichts anhaben. Du kannst also ruhig herkommen!“

  • 5. Spreche mit jemandem.

Hast Du jemanden aus Deinem Freundeskreis oder aus Deiner Familie, mit dem Du Dich über dieses Thema unterhalten kannst? Dann rufe ihn an und erzähle ihm, wie es Dir gerade, in genau diesem Moment geht!

  • 6. Positive Autosuggestionen.

Es dauert ein wenig, bis diese tatsächlich wirken und bis man sie selber glauben kann. Gib aber nicht auf und wiederhole Sätze wie „Ich bin gesund und sicher. Es ist alles in Ordnung, selbst wenn sich mein Körper gerade ganz anders anfühlt. Diese Körperreaktionen, die ich gerade spüre, sind nur Stresssymptome, die zwar lästig, aber völlig harmlos sind.“

  • 7. Höre Musik.

Musik zu hören, ein wenig selbst zu singen oder zu summen, hat mir auch immer gut dabei geholfen, um mich von den ängstlichen Gedanken und den Gefühlen abzulenken.

  • 8. Mache Muskelübungen.

Wie beispielsweise die Ampelübung. Spanne dabei alle Muskeln in Deinem Körper für etwa 10 bis 15 Sekunden an und entspanne sie anschließend wieder. Diesen Vorgang solltest Du mehrere Male wiederholen.

Weitere Tipps zur Panikattacken Hilfe findest du hier.

Und was gibt es noch zu sagen?

Es gibt immer mehr Menschen, die unter Panikattacken und Angststörungen leiden – nicht nur hierzulande. Diese überfallartigen Attacken kommen scheinbar aus dem Nichts und können einen in jeder Situation überkommen. Symptome wie Herzrasen, Atemnot, Schluckbeschwerden, Übelkeit und Schwindelgefühle sind dabei völlig „normal“. Was sind Panikattacken sollte darauf abzielen, was für Symptome du hast und welchen Ursachen diese Symptome zugrunde liegen!

Begleitet werden diese körperlichen Reaktionen von ängstlichen Gefühlen, die sich bis zu einer Todesangst steigern können. Um dem zu entgehen, werden bestimmte Situationen gemieden, bis man immer weniger aus dem Haus geht – ich kann ein Lied davon singen.

Dennoch gibt es einige Strategien, was Du bei einem Panikanfall tun kannst. Mir haben beispielsweise Sport und Entspannungsübungen sowie bestimmte Atemtechniken sehr geholfen. Auch Autosuggestionen und positive Gedanken sind dabei ganz wichtig.

Bitte gib jedoch nicht gleich auf, wenn es nicht auf Anhieb klappen sollte – manchmal dauert es einfach, bis es wirken kann. Doch Du kannst es schaffen, Deine Panikattacken zu überwinden – ich bin das beste Beispiel dafür!