Hausmittel gegen Panikattacken

Hätten Sie gedacht, dass auch Äpfel, Kaffee und Rosenblätter gegen Ängste helfen können? Ich habe jetzt nur einige wenige Beispiele unter vielen herausgepickt. Und doch ist es so! Ihr Küchenschrank und auch Ihr Badezimmerschrank stehen voll von wertvollen effektiven Hausmitteln gegen Ihre Ängste. Und das Beste: Im Gegensatz zu Medikamenten ist nicht mit Nebenwirkungen zu rechnen. Ein paar dieser Hausmittel möchte ich Ihnen gerne näher erklären.

Zitronensaft mit Honig

Vermischen Sie ein Stück frischen Ingwer oder auch einen Teelöffel gemahlenes

Ingwerpulver mit einem Teelöffel Zitronensaft und einem halben Teelöffel Honig. Trinken Sie dies dreimal täglich, und Ihre Ängste werden weniger werden.

Grüner Tee

Eine Tasse Grüner Tee am Morgen kann sehr wirksam gegen Angst und Panik wirken. Grüner Tee enthält L­Theanin, dies macht leistungsfähiger und hellt zudem die Stimmung auf. Grüner Tee gilt als natürliches Heilmittel zur Bekämpfung von Angstsymptomen. Trinken Sie mehrmals täglich eine Tasse grünen Tee.

Kürbiskerne

Eine Handvoll Kürbiskerne am Tag kann Ängstlichkeit, schlechte Stimmung und sogar Depressionen mildern. Kürbiskerne enthalten L­Tryptophan, dies senkt den Blutdruck und wirkt beruhigend.

Äpfel

Äpfel wirken stimulierend auf das Gehirn. Sie enthalten Kalium, Vitamin C, mehrere B­ Vitamine sowie Phosphorsäure. All dies schützt das Gehirn und verhindert Schädigungen des Gehirns und der Nervenzellen.
Knoblauch

Knoblauch ist eines der besten Hausmittel gegen Ängste, Schlaflosigkeit und Erschöpfung. Knoblauch können Sie ganz einfach in die tägliche Ernährung integrieren. Er schmeckt zu fast allen herzhaften Gerichten. Alternativ können Sie ihn als Nahrungsergänzungsmittel zu sich nehmen.

Kaffee

Koffein hebt die Stimmung und kann Angstgefühle und Depressionen mildern, trinken Sie daher täglich zwei Tassen Kaffee. Aber bitte nicht mehr als diese zwei Tassen, da es ansonsten zum gegenteiligen Effekt kommen kann, also zu einer Verstärkung der Angst.

Safran

Der Extrakt aus den goldgelben Fäden des Safrans gilt als ein natürliches Antidepressivum. Im Nahen und Mittleren Osten wird Safran als Medizin gegen Ängste und Depressionen eingesetzt. Die erforderliche Dosis liegt bei 30 mg pro Tag. Schon nach wenigen Wochen sollte die Einnahme von Safran deutliche Ergebnisse zeigen – und das ganz ohne schädliche Nebenwirkungen. Fügen Sie Ihrem Essen täglich eine Prise Safran hinzu. Regelmäßig durchgeführt lindert dies Ängste und Panikattacken.

Cashewnüsse

Cashewnüsse enthalten sehr viele B­ Vitamine (vor allem Vitamin B2), welche sich positiv auf das Gehirn und die Seele auswirken. Essen Sie täglich eine Handvoll Cashewnüsse.

Rosenblätter

Kochen Sie 20­30 frische Rosenblätter 15 Minuten lang in heißem Wasser auf. Trinken Sie diesen Aufguss zweimal täglich, und IhreÄngste werden weniger werden.

Kurkuma

Kurkuma stimuliert einerseits den Aufbau und erhöht andererseits die Level der Neurotransmitter Dopamin, Adrenalin, Noradrenalin und Serotonin.

Kardamom

Bereiten Sie sich einen „normalen“ Tee zu – also einen grünen oder einen schwarzehn Tee. Auch ein Kräutertee ist geeignet. Geben

Sie etwas Kardamompulver hinzu. Trinken Sie einen solchen Tee mehrmals am Tag.

Mandeln

Mandeln sind reich an Vitamin B12 und Zink und können bei der Verringerung von Angst helfen. Wie schon im Kapitel über das Essen beschrieben, ist Vitamin B wichtig für die Ausschüttung der Glückshormone. Deshalb helfen auch Mandeln bei der Bekämpfung der Angst.
Haferbrei

Hafer stabilisiert den Blutzuckerspiegel und entspannt das Gehirn. Kochen Sie sich täglich eine Tasse Haferflocken mit zwei Tassen Kokosmilch oder Mandelmilch auf. Eine glutenfreie Alternative zu Hafer ist Hirse oder Buchweizen.

Kamillentee

Die beruhigende Kamille wirkt oft Wunder bei Ängsten. Trinken Sie daher täglich eine Tasse Kamillentee, am besten am Abend. Bei regelmäßiger Anwendung zeigen sich nach etwa einem Monat angstlösende Ergebnisse. Alternativen: andere beruhigende Kräutertees wie Süßholz, Pfefferminze, Johanniskraut oder Bergamotte.

Zitronenmelisse

Geben Sie einen Teelöffel frische Zitronenmelisse in kochend heißes Wasser und lassen Sie es ein paar Minuten ziehen. Trinken Sie zwei­ bis dreimal täglich einen Aufguss aus Melisse. Zitronenmelisse ist ein natürliches „Anti­Angst­Kraut“.

Warmes Wasser für die Füße

Machen Sie sich wie folgt ein Fußbad: Mischen Sie Rosmarinblätter und Seife in

heißem Wasser. Tauchen Sie für 20 bis 30 Minuten die Füße hinein. Das wirkt beruhigend und vertreibt negative Gedanken.

Massage

Erhitzen Sie etwas Sesamöl, Maiskeimöl, Kokosöl oder Sonnenblumenöl, bis es angenehm warm ist. Massieren Sie sich damit die Füße oder lassen Sie den ganzen Körper von Ihrem Partner massieren. Dies wirkt beruhigend. Wenden Sie die Massage am besten vor dem Schlafengehen an.

Ginseng

Auch Ginseng ist nicht nur in Asien ein altbewährtes Heilmittel gegen Angst, Depressionen und Konzentrationsstörungen.

Sandelholz

Sandelholzpulver beruhigt den Geist, mischen Sie es mit Wasser und legen Sie eine Sandelholz­Gesichtsmaske auf.

Baldrian

Die beruhigende Wirkung von Baldrian ist allgemein bekannt. Baldrian reduziert Stress, Ängste, Nervosität und hilft bei Einschlafproblemen. Der Geruch des Krautes ist jedoch gewöhnungsbedürftig. Baldrian gibt es in Kapselform oder als Tee. Alternativen: Melisse, Hopfen oder Kamille. Lavendel

Lavendel kann als Tee getrunken werden, indem Sie einen Teelöffel Lavendel mit Wasser aufkochen. Oder Sie benutzen Lavendöl zur Massage, auch dies ist eine sehr angenehme Art, Ängste zu reduzieren. Oder Sie geben ein paar Lavendeltropfen auf Ihr Kopfkissen oder legen ein Lavendelsäckchen darunter. Dies wirkt beruhigend, besonders bei Einschlafproblemen. Auch ein Bad mit Lavendelöl ist wohltuend, beruhigend und wirksam gegen Ängste.