Panikattacken Dauer

Panikattacken sind äußerst anstrengende Angstattacken. Die Angriffe können sehr schwerwiegend sein und körperliche Symptome verursachen, dass manche Betroffene glauben, sie hätten einen Herzinfarkt. Obwohl diese Attacken nicht immer gleich verlaufen, gibt es jedoch sehr spezifische Stadien, die für viele Menschen ähnlich sein können.

Wie lange dauern Panikattacken?

Panikattacken dauern eine begrenzte Zeit, meistens sind das wenige Minuten bis zu einer halben Stunde. Eine Attacke durchläuft in der Regel ähnliche Stadien, es sollte jedoch beachtet werden, dass die Symptome selbst oft unterschiedlich sein können. In der Regel durchlaufen die Attacken folgende Stadien:

+ Anfluten – Es fühlt sich an, als würde das Herz schneller schlagen. Oft stellen Betroffene ein Kribbeln im Körper oder Gesicht fest. Diese Attacken können klein sein und in wenigen Minuten verschwinden oder sich 10 Minuten oder länger aufbauen.

+ Maximum – Die Betroffenen verspüren massive Existenzangst verbunden mit Herzrasen, Zittern, Schweißausbrüche, Beklemmungsgefühle im Brustbereich, Bauchschmerzen, Hitzewallungen und andere Symptome. Sobald die betroffene Person erkennt, dass sich nicht sterben wird, beginnt die Attacke zurückzugehen.

+ Abfluten – Der Rückgang ist oft sehr langsam und kann einige Minuten bis einige Stunden dauern (Durchschnitt 30 Minuten). Bis sich Betroffene von einer Panikattacke erholt haben, können sie sich stundenlang sehr müde fühlen.

Auch nach einer Attacke erleben die betroffenen Personen oft noch einen schweren Herzschlag, Verwirrung oder Angstgefühle. Einige erleiden infolge der Attacke Depressionen. Andere konzentrieren sich so sehr auf die körperlichen Symptome, dass sie das Gefühl haben, dass ein weiterer Angriff bevorsteht.

Wie Sie verhindern, dass Panikattacken auftreten

Wenn Sie unter Panikattacken leiden, sollten Sie unbedingt versuchen, diese zu stoppen. Es gibt verschiedene Methoden, um eine Attacke aufzuhalten. Einige davon können die Dauer der Panikattacke sogar verkürzen oder deren Schweregrad verringern. Einige Beispiele sind:

Kontrollierte Atmung

Die schwerwiegendsten Symptome von Angstanfällen entstehen durch die Hyperventilation. Von Hyperventilation spricht man, wenn eine Person zu viel Sauerstoff einatmet und zu viel Kohlendioxid ausatmet. Dies hat leider einen paradoxen Effekt, der dazu führt, dass die Betroffenen das Gefühl haben, nicht genug Sauerstoff zu bekommen, wodurch sie noch mehr Luft einatmen. Dies ist einer der Gründe, warum sich die Symptome während der Panikattacke verschlimmern. Für Betroffene ist wichtig, die Atmung zu kontrollieren. Das heißt: Bei jedem Atemzug 15 Sekunden lang langsam einatmen und noch langsamer ausatmen.

Mentale Ablenkung oder Gespräche

Je mehr sich Personen Gedanken über eine Attacke machen, desto schlimmer wird diese. Betroffene sollten versuchen, sich abzulenken und etwas tun, was mentale Energie erfordert, einen Freund oder Familienmitglieder anrufen oder mit einem anderen Menschen sprechen.

Muskelverspannungen lockern

Betroffene sollten tief einatmen, die Muskeln straffen, die Luft einige Sekunden anhalten und dann ausatmen, um die Spannung zu lösen. Das kann zu einer Verringerung der Verspannung und des Stress führen, zwei Faktoren, die dazu beitragen, Panikattacken zu verschlimmern.

Laufen und in Bewegung bleiben

Laufen ist ein weiteres Hilfsmittel, das den Schweregrad und die Dauer einer Panikattacke reduzieren kann. Es verbessert den Blutfluss auf eine Weise, die den Betroffenen helfen kann, den normalen Kohlendioxidgehalt wieder herzustellen. Außerdem hat Bewegung eine ablenkende Wirkung auf das Gehirn hat; Beides ist vorteilhaft, um sich von den Angriffen zu erholen.