Panikattacken überwinden

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Du hast Panikattacken und das schon seit längerer Zeit? Nun möchtest Du endlich Deine Angstattacken überwinden – Du weißt jedoch nicht, wie? In diesem Beitrag möchte ich Dir erzählen, wie ich die Panikattacken besiegt habe!

Was sind die Panikattacken Symptome?

Was sind eigentlich die Symptome bei Panikattacken? Hier möchte ich Dir einen umfassenden Überblick geben:

Körperlicher Bereich

Gefühlsmäßiger Bereich

Verhaltensbereich

Atemnot

Unsicherheits-, Ohnmachtsgefühle

Bestimmte Situationen werden vermieden

Kribbeln in den Armen und Beinen oder Taubheit

Angst, die Kontrolle zu verlieren

Man verlässt bestimmte Situationen fluchtartig

Herzrasen, -klopfen, unregelmäßiger Herzschlag

Angst, wahnsinnig oder auch ohnmächtig zu werden

Einnahme von Beruhigungsmitteln

Übelkeit

Todesangst

Trinken von Alkohol

Schwindelgefühle

Angst vor einem Herzanfall

Immer stärkerer sozialer Rückzug

Mundtrockenheit

Alles erscheint sehr unwirklich

Zittern, Beben

Druck, Enge in der Brust

Hitzewallungen oder Kälteschauer

Erstickungsgefühle

 

Angstattacken besiegen – doch wie?

Ich habe sehr lange Jahre unter starken Panikattacken gelitten. Und mich immer wieder verzweifelt gefragt: Wie kann ich da bloß raus kommen? Und es hat noch einmal länger gedauert, bis ich folgendes erkannt habe:

  • Meine Angst ist nicht mein Feind.

Vielmehr ist sie ein starker Schutzmechanismus meines Körpers, der mich vor gewissen Situationen schützen soll. Und jetzt gerade ist meine Angst nur ein wenig „durcheinander“.

  • Meine Angst ist keine schlimme Krankheit.

Denn das ist sie nicht. Du musst ihr vielmehr zeigen, dass Du Dich nicht in Gefahr befindest und dass es also keinen Grund gibt für sie!

  • Meine Angst kann mir keinen Schaden zufügen.

Sie will Dich lediglich schützen. Und die Symptome sind zwar beängstigend. Doch niemals gesundheitsschädigend!

  • Ich befinde mich in einem Kreislauf aus Angst.

Ein Kreislauf, der sich mit jedem Angstzustand weiter steigert. Und schließlich ist da vor allem die Angst vor der Angst.

Angst vor der Angst besiegen

Es war für mich eine unglaubliche Befreiung, als ich erkannt habe: Meine Angst, das ist im Grunde nichts weiter als eine Erwartungsangst, eine Angst vor der Angst.

Auf den ersten Blick hin scheint es kein Entrinnen daraus zu geben. Denn wie soll man die Angst vor der nächsten Paniksituation verlieren? Irgendwann habe ich gemerkt: Ich muss dazu bereit sein, zum Quell meiner Angst zu gehen. Ich muss dazu bereit sein, die schlimmsten Ängste herbei zu locken, zuzulassen, zu erleben.

Am Anfang hat mir dieser Gedanke irrsinnig viel Angst eingejagt. Was ist, wenn ich es nicht aushalten kann? Dann habe ich es doch einmal versucht und gemerkt: Die Panik kann gar nicht absichtlich schlimmer werden. Und als ich durch all meine Befürchtungen hindurch zum Quell meiner Ängste gelangt bin, da wurde ich auf einmal wunderbar ruhig. Und die Panik war einfach weg.

Angst Panikattacken besiegen

Ich kann Dir gar nicht sagen, was für ein schönes und befreiendes Gefühl das war. Natürlich geht dieser Schritt nicht von heute auf morgen. Und leider lässt er sich auch nicht erzwingen.

Bei mir hat es, wie gesagt, eine sehr lange Zeit gedauert, bis ich innerlich so weit war. Bis ich das nötige Selbstvertrauen hatte, um mir zu sagen: Mein Körper und ich, wir sind stark genug, das alles gemeinsam auszuhalten.

Und wir WOLLEN es aushalten! Auch das ist wichtig. Denn wer sich versteckt, der wird auch nicht die Panikattacken überwinden können.

Panikattacken überwinden – das ist möglich. Egal, wie schwer die Angstschübe auch sein mögen und wie lange sie schon andauern.

Wichtig ist jedoch, dass die innere Bereitschaft dafür vorhanden ist. Sei also willens, die schlimmste Panik zuzulassen und vertraue auf Deine physische und psychische Stärke. Du wirst sehen: Da ist nichts, vielmehr bestand Deine Panik nur aus der Angst vor der Angst. Und Du wirst Dich unendlich befreit und wunderbar ruhig fühlen – versprochen!

Diese Angst, die einen überwältigt. Die immer stärker wird, ohne dass man etwas dagegen tun kann. Die alles in dem Moment klein und nichtig erscheinen lässt.

Und dennoch ist es möglich, die Panikattacken zu überwinden. Wie dies gelingt? In diesem Artikel erfährst Du wirksame Strategien, die Dir in diesem schweren Moment helfen können!

Panikattacken überwinden – doch wie?

Häufig reichen erprobte und bewährte Selbsthilfetipps aus, damit diese starke Angst wieder „verlernt“ wird. Sind die Panikattacken jedoch besonders stark ausgeprägt, rate ich Dir zu einer Psychotherapie. Beide Therapien setzen an den grundlegenden Komponenten der Angst an.

So ist es beispielsweise sehr wichtig, in Bewegung zu bleiben. Warum das so ist?

  • Weil regelmäßige Entspannungsübungen und sportliche Aktivitäten die Angstreaktionen mittel- und langfristig deutlich mindern können.
  • Auch im Akutfall können sie sehr viel weiterhelfen.
  • Der Grund dafür: Körperliche Entspannung sowie Erschöpfung vertragen sich physiologisch nicht mit der Angstreaktion.
  • Kommt es jedoch zu einer panikbedingten Hyperventilation, also dem starken Luftholen aufgrund von Atemnot, raten Experten, in eine Tüte hinein zu atmen.
  • Auf diese Weise kann sich das Verhältnis Sauerstoff: Kohlendioxid im Blut rasch wieder normalisieren.

Das ist jedoch nur eine Seite der Panikattacken überwinden Strategie. Wichtig ist es auch, sich selbst mit der Angst zu konfrontieren. Denn nur, wer durch seine Panik direkt hindurch geht, wer sich dieser aussetzt, der wird sie überwinden können.

Mit gutem Grund: Denn nur so wirst Du erkennen, dass die jeweiligen Situationen oder Objekte der Angst eigentlich harmlos sind. Ja, ich weiß, es kostet sehr viel Überwindung. Und besonders zu Beginn erscheint die bloße Vorstellung von einer solchen Konfrontation kaum vorstellbar. Doch kannst Du auf diese Weise nicht nur Ängste abbauen, sondern gleichzeitig Dein Selbstbewusstsein stärken.

  • Konzentriere Dich daher voll und ganz auf Deine Gefühle.
  • Lasse diese zu – ohne dabei zu fliehen.

Am wirksamsten ist es übrigens, sich das gedanklich schlimmste Szenario vorzustellen. Und bitte gib nicht gleich auf, wenn es nicht sofort klappt. Denn meist bedarf es einiger Anläufe und Übungen, damit sich der Erfolg einstellt – und auch aufrecht erhalten werden kann.

 

Panikattacken bekämpfen – auf welchem Wege ist das noch möglich?

Wer Befürchtungen anstellt oder sich schlimme Situationen ausmalt, der versetzt seinen Körper von ganz alleine in den Alarmzustand. Daher lohnt es sich, diese Szenarien so genau als möglich zu ergründen: Vor was genau hast Du eigentlich Angst? Und wie realistisch ist es, dass sich genau dies bewahrheitet?

  • Dies lässt sich auch gut im Zwiegespräch mit jemand Anderem erfahren.
  • Zugleich kannst Du Deine Gedanken umwandeln: Von „Ich falle in Ohnmacht“ hin zu „Bei der letzten Panikattacke mit den gleichen Symptomen bin ich nicht umgefallen. Daher wird auch jetzt nichts passieren. Ich laufe nun ganz ruhig weiter, dann verschwinden die Gefühle von ganz allein.“

Und vermeide bestimmte Situationen nicht. Denn auf diese Weise werden die Ängste nur noch größer – und Du schränkst Dich selbst immer mehr ein. Vor allem die ERWARTUNGEN UND GEDANKEN sind es, die die Panikstörung aufrecht erhalten! Und durch diese stete Angst vor der nächsten Panikattacke wird die Wahrscheinlichkeit hierfür nur noch erhöht…